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Krefeld: Serientäter? Sechs Geldautomaten manipuliert

VON SVEN DURGUNLAR - zuletzt aktualisiert: 05.03.2010 - 13:33

Mehrere Geldautomanten im Krefelder Stadtgebiet sind in den vergangenen Wochen von Unbekannten manipuliert worden. 40 Bankkunden haben inzwischen Anzeige erstattet, weil ohne ihr Einverständnis Geld von ihren Konten abgebucht wurde.

Wer an Bargeldautomaten fremder Institute Geld abhebt, zahlt im Schnitt über fünf Euro Gebühr.  Foto: RPO
Wer an Bargeldautomaten fremder Institute Geld abhebt, zahlt im Schnitt über fünf Euro Gebühr. Foto: RPO

Unter den sechs Geldautomaten sind auch zwei der Sparkasse. Sowohl der Geldautomat am Sprödentalplatz, als auch ein Automat an der Hülser Straße wurden manipuliert. "Die Schadenssumme betrug im Durchschnitt 1500 Euro", sagt Polizeisprecher Wolfgang Lindner.

Die EC-Karten der betroffenen Sparkassen-Kunden wurden sofort für das Ausland gesperrt, die Kunden wurden benachrichtigt und erhalten in den nächsten Tagen neue EC-Karten ausgehändigt.

Erstmals ist auch eine Tankstelle unter den Verdachtsfällen. Ein EC-Karten-Lesegerät einer Krefelder Tankstelle soll ebenfalls manipuliert worden sein. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Ob es sich bei den vermehrten Fällen in den vergangenen Woche um Serientaten einer Bande handelt, kann die Polizei nicht ausschließen. In Bankenkreisen wird vermutet, dass eine Bande bei Geldautomaten in mehreren Städten am Niederrhein versucht abzuräumen.

Den langfristigen Schaden der sogenannten "Skimming"-Fälle haben die Banken. Sie müssen den geschädigten Kunden die unerlaubt abgebuchten Beträge zurückerstatten. "Den Kunden entsteht dabei kein Schaden", sagt Sparkassensprecher Peter Bauland.

Dennoch sollten Bankkunden Geldautomaten mit Vorsicht bedienen. Die Polizei gibt darum folgende Tipps:

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