Krefeld: Sorge um Jugendzentrum
zuletzt aktualisiert: 01.12.2009Krefeld (RPO). Schicksbaum (RP) Der Bürgerverein (BV) Schicksbaum sorgt sich angesichts des 70-Millionen-Haushaltslochs der Stadt um das geplante Jugendzentrum. Tatsächlich gebe es Lippenbekenntnisse der Krefelder Politiker, die sich für das Begegnungszentrum ausgesprochen haben, erklärt Reiner Sellke, 2. Vorsitzender des BV. Ein Träger sei bereits ausgewählt und erste Planungen in Angriff genommen worden. "Angesichts der finanziellen Lage hoffen wir, dass sich diese Versprechungen nicht wieder in Luft auflösen.
" Bisher sei Schicksbaum, das 2010 zehn Jahre besteht, beispielhaft für Integration in Krefeld. "Unser multikultureller Stadtteil könnte zu einem Vorbild für Krefeld werden. Allerdings nur, wenn es gelingt, dabei die Jugendlichen nicht zu vergessen." Der BV weist auf die Warnung der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzig hin: "Wenn Sie vor Ort kein Jugendzentrum, keine Freizeiteinrichtung mehr haben, müssen wir uns nicht wundern, wenn sie mit einem Sixpack zum Bushäuschen gehen."
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