Krefeld: Spenden für Spielplätze
zuletzt aktualisiert: 31.03.2008Krefeld (RPO). Es muss nicht immer ein neuer Spielplatz sein, der Anziehung auf die jüngeren Krefelder ausübt. Neue Spielgeräte für verschiedene Altersgruppen steigern immer wieder den Spaß und ziehen damit das Interesse der Kinder aus der Umgebung auf die schon vorhandenen Spielplätze.
So investierten in den vergangenen Jahren die Bezirksvertretungen diverse Beträge in Krefelder Spielplätze. Hinzu kommen zahlreiche Gelder über Bürgervereine, private Spenden sowie im letzten Jahr eine größere Summe über die gemeinnützige Organisation Gofus, von bekannten Sportlern, die für einen Spielplatz in der Innenstadt 10 000 Euro bereitstellte.
Besondere Unterstützung erfuhr das Patenprojekt im letzten Jahr auf dem Spielplatz im Kaiserpark über die Firma Voith Paper: In der Lehrwerkstatt bauten die Auszubildenden ein Dreistufenreck für die Kinder, ein althergebrachtes Gerät, dass auch heute noch von Kindern belagert wird. Auf dem Spielplatz Kaiserpark ist dies schon das dritte Spielgerät, das gestiftet wurde und den zunächst nur wenig bestückten Platz attraktiver macht.
Spielplatzpatin Ilka Huhnen, die die Stifter seinerzeit angesprochen hatte, und mit ihr die Kinder vom Kaiserpark sind mit dem Erfolg sehr zufrieden. Aus einem schlichten Platz ist ein vielseitiger und bei den Kids gefragter Kinderspielplatz geworden.
Auch der viel besuchte Spielplatz auf dem Hülser Berg konnte im letzten Jahr um eine Attraktion bereichert werden: Hier hat der Leoclub Krefeld, eine Organisation des Lions-Clubs, einen Balancierbalken und eine Viererwippe gestiftet. Eingebaut wurden alle gestifteten Geräte immer von Mitarbeitern des städtischen Fachbereichs Grünflächen – trotz personeller Enge.
Ohne diese Unterstützung wäre manch ein Projekt aus Kostengründen gekippt. Rund 130 Spielplatzpaten betreuen derzeit in Krefeld ein Drittel aller 168 vorhandenen öffentlichen Spielplätze.
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