Krefeld: Stadt wehrt sich gegen Verkauf an die NPD
VON MARTIN RÖSE - zuletzt aktualisiert: 17.01.2008 - 14:35Krefeld (RPO). Der vorgesehene Verkauf einer Immobilie an der Lindenstraße 147, an deren Erwerb die rechtsextremistische Partei NPD Interesse signalisiert hat, scheint verhindert.
Auf Initiative von Oberbürgermeister Gregor Kathstede (CDU) wollen die beteiligten Banken als Gläubiger und auch die Stadt Krefeld das Zwangsversteigerungsverfahren der Büroräume nicht weiter verfolgen. "Die Stadt wird den Verzicht auf die Fortführung des Verfahrens nun offiziell gegenüber dem zuständigen Amtsgericht erklären", teilte ein Sprecher mit. "Ebenso wollen dies die Banken zeitnah erklären."
Dies bedeutet, dass der geplante Termin zur Zwangsversteigerung des Objektes am 25. Januar nicht stattfinden wird. „Ich bin sehr froh, dass die Banken zugesagt haben, uns in dieser Sache zu unterstützen. Die Stadt möchte der NPD keine Gelegenheit geben, hier in Krefeld über eine Zwangsversteigerung diese Immobilie zu erwerben”, erklärte Oberbürgermeister Gregor Kathstede. Die Stadt Krefeld ist an dem Zwangsversteigerungsverfahren beteiligt, weil Forderungen über rund 700 Euro für Grundbesitzabgaben bestehen.
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