Krefeld: Streit mit Duisburg spitzt sich zu
VON SEBASTIAN PETERS - zuletzt aktualisiert: 03.02.2010 - 16:54Krefeld (RPO). Der politische Streit zwischen Duisburg und Krefeld um CO-Pipeline und Kraftwerk greift nun auch auf Bürgerinitiativen und Bayer- sowie Currenta-Betriebsrat über.
Der Sprecher der Duisburger Bürgerbewegung „Contra Pipeline”, Erich Hennen, hatte in einem Interview behauptet, Currenta-Chef Stefan Dresely wolle die 1200 Mitarbeiter aus Duisburg im Chempark als Druckmittel einsetzen und die „bayer-verseuchte, hauseigene Gewerkschaft IG BCE” spanne zudem bei der Plakatierung Kinder ein.
Bayer-Betriebsratsvorsitzende Petra Kronen weist diese Vorwürfe zurück. Sie wirft der Bürgerbewegung vor, Ängste in der Bevölkerung zu schüren.” Detlef Rennings, Betriebsratsvorsitzender von Currenta: „Es scheint, als wollte jemand das Unwort des Jahres ,betriebsratsverseucht‘ nun noch mit ,bayerverseucht und hauseigene Gewerkschaft‘ steigern wollen.”
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