Krefeld: Theaterplatz: OB lässt Alkoholverbot prüfen
zuletzt aktualisiert: 14.08.2007Krefeld (RPO). Die Forderung spielt den Befürwortern eines Alkoholverbotes auf dem Theaterplatz in die Karten: Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, schlägt Alkohol-Verbotszonen und Bußgelder in Städten vor und fordert die Länder auf, für die Einrichtung von alkoholfreien Zonen in den Städten möglichst schnell die entsprechenden Rechtsgrundlagen zu schaffen. Im besonderen denkt Landsberg an Kinderspielplätze und Plätze mit Sehenswürdigkeiten.
Für den Krefelder Theaterplatz ist eine solche Variante schon länger in der Diskussion. OB Gregor Kathstede würde eine solche Regelung begrüßen: „Das könnte ein gutes Hilfsmittel für uns sein.“ Er wolle, so der Bürgermeister gestern, ein Alkoholverbot prüfen lassen. Erst gestern Morgen hatte er dies mit der Rechtsbeigeordneten Beate Zielke besprochen. Kathstede sagt: „Wenn wir nur den Knüppel rausholen und die Menschen verjagen, helfen wir ihnen nicht.“ In den kommenden Tagen will er sich zudem mit den Beigeordneten das Problem diskutieren. Thomas Visser sagte gestern unserer Zeitung, dass ein reines „Verschieben“ der Szene nichts bewirken könne. „Wir kommen nicht weiter, wenn wir das Problem immer wieder an neue Orte verbannen.“ Er erinnert an die Plätze, an denen sich die Szene in den vergangenen Jahren niedergelassen hatte: Anne-Frank-Platz, Stadtgarten, Neumarkt und am Spielplatz Gartenstraße. Es müsse jedoch gerade im Hinblick auf die Mediothek und den Umbau des Stadttheaters über den Theaterplatz diskutiert werden. „Keiner will auf Dauer die Szene auf dem Theaterplatz haben.“
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