Krefeld: TKN: 300 Stellen werden abgebaut
zuletzt aktualisiert: 09.09.2009 - 11:12Im Edelstahlbereich des Konzerns ThyssenKrupp sollen 300 der rund 4500 Stellen sozialverträglich abgebaut werden. Das Unternehmen erzielte darüber eine Einigung mit dem Betriebsrat seiner Tochter Nirosta, wie die ThyssenKrupp Nirosta AG am Dienstag mitteilte.
Betroffen seien die Werke in Krefeld, Bochum, Düsseldorf-Benrath und im hessischen Dillenburg sowie das Service-Zentrum in Wilnsdorf. Weitere Stellenstreichungen seien nicht geplant. Im Gegenzug sollen die Gehälter gesichert werden. Zudem werde ThyssenKrupp Nirosta weiter ausbilden. Die Einigung gelte bis Ende 2012.
Wie viele Stellen in Krefeld abgebaut werden, könne laut Unternehmenssprecher Eric Walner noch nicht gesagt werden. "Mit dieser Betriebsvereinbarung können wir weitaus besser auf Auslastungsschwankungen reagieren", lobt Klaus-peter Henning, Personalvorstand bei TKN.
Die Stahlbranche kämpft mit den weltweiten Überkapazitäten und der schwachen Nachfrage. Die Wirtschaftskrise hat Bestellungen von Schlüsselkunden aus der Automobil- und Haushaltsgerätebranche sowie der Baubranche einbrechen lassen.
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