Krefeld: TKN und Outokumpu vereinbaren Marathonsitzung
zuletzt aktualisiert: 28.01.2012Krefeld (RP). Die Fronten bei den Gesprächen über den Verkauf von ThyssenKrupp Nirosta (TKN) an den finnischen Konkurrenten Outokumpu sind verhärtet: "Die Atmosphäre muss sich deutlich verbessern; ebenso wie die Fähigkeit, aufeinander zuzugehen", sagte Bernd Kalwa, Vorsitzender des TKN-Gesamtbetriebsrates.
Die Verhandlungsteilnehmer haben verabredet, die dritte Verhandlungsrunde, die gestern Nachmittag begonnen hat, auf 48 Stunden zu terminieren – die Beteiligten wollen also zwei Tage lang durchverhandeln. Outokumpu ist offenbar entschlossen, die Flüssigphasen in Krefeld und Bochum (je 500 Arbeitsplätze) zu schließen. Kalwa: "Wir können uns nicht vorstellen, dass die Nirosta-Produktion ohne Flüssigphase läuft." Zuvor hatten 1000 Krefelderan der Großkundgebung in Bochum für den Erhalt der Arbeitsplätze teilgenommen.
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