Krefeld: Umweltzone: Stadt hat schon 600-mal verwarnt
VON SEBASTIAN PETERS - zuletzt aktualisiert: 19.01.2011Krefeld (RPO). Die Krefelder Politessen haben seit Anfang Januar 600 Verwarnzettel an Pkw-Halter verteilt, die unrechtmäßig in die neue Umweltzone eingefahren sind. Allein in der ersten Januarwoche sind 400 Verwarnzettel verteilt worden.
Dies hat die Stadtverwaltung gestern auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt. Seit 1. Januar gilt in Krefeld eine Umweltzone – einfahren dürfen nur noch Pkw mit grüner oder gelber Plakette und solche mit einer Sondergenehmigung. Wer dagegen verstößt, erhält in Krefeld noch bis zum 31. März nur eine Verwarnung, danach fallen pro Verstoß ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg an. Hätte die Stadtverwaltung sofort Verwarngelder kassiert, wären also bisher Bußgelder in Höhe von 24 000 Euro angefallen.
Die Umweltzone ist Teil des Luftreinhalteplans wegen zu hoher Feinstaubbelastung. Krefeld ist die 43. Stadt in Deutschland, in der eine Umweltzone eingerichtet wurde. Von der neuen Regelung sind jedoch wenig private Fahrzeughalter betroffen. In Krefeld sind etwa 110 000 Fahrzeuge zugelassen. Davon sind rund 6500, vor allem gewerblich genutzte Kraftfahrzeuge betroffen, die nur eine rote oder keine Plakette besitzen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



