Krefeld: Zoo-Aufsichtsrat: Kein Geld für artgerechte Elefanten-Haltung
zuletzt aktualisiert: 07.02.2012Krefeld (RP). Zoo-Aufsichtsratsmitglied Hans-Peter Kreuzberg (CDU) fordert bei der Debatte um eine künftige Elefantenhaltung im Zoo eine "ehrliche Argumentation". "Die Zoo gGmbH kann die für eine artgerechte Haltung erforderliche Summe von fünf bis zehn Millionen Euro derzeit nicht aufbringen", erklärte Kreuzberg.
"Wenn die Bürger und der Stadtrat die Haltung von Elefanten auf lange Sicht beibehalten wollen, müssen sie auch zahlen." Wie unsere Zeitung exklusiv berichtete, hat Zoodirektor Wolfgang Dreßen Sympathie für die Idee bekundet, nach dem Tod der beiden Elefanten stattdessen Giraffen zu halten.
Mit Unverständnis reagierte Kreuzberg auf die Kritik seiner beiden Kollegen Hans Butzen (SPD) und Joachim C. Heitmann (FDP) am Zoodirektor. "Es ist unerklärlich, dass die Aufsichtsratsmitglieder Heitmann und Butzen vollmundige Äußerungen über eine Veranstaltung machen, an der sie nicht teilgenommen haben", sagte Kreuzberg. "Zoodirektor Dreßen hat trotz seiner erkennbaren Vorliebe für den Ausbau der Afrikasavanne den nach wie vor maßgeblichen Mehrheitsbeschluss des Aufsichtsrates zur zukünftigen Beibehaltung der Elefanten keinesfalls in Frage gestellt.
" Der Beschluss sieht vor, dass die im Zoo lebenden asiatischen Elefanten bis zu ihrem Tod im Zoo bleiben. Die Lebenserwartung liegt bei 50 bis 55 Jahren. Zurzeit sind die Tiere 40 Jahre alt.
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