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Krefeld: Zoobesuch ersetzt die Safari

VON ESTHER MAI - zuletzt aktualisiert: 03.10.2007

Krefeld (RPO). Seit zehn Jahren engagiert sich Manuela Angenvoorth bei den Zoofreunden Krefeld. Wenn sie nicht vor der Hütte Lose verkauft, zeigt sie als Zooführerin den Besuchern den Tierpark. Oder träumt von ihren Reisen nach Afrika.

Hätte es vor 40 Jahren den Lehrberuf „Tierpfleger“ gegeben – Manuela Angenvoorth hätte ihn sofort ergriffen. „Ich wollte schon immer etwas mit Tieren machen. Aber meine Mutter überzeugte mich damals, dass ich eine Lehre machen sollte“, sagt die 61-Jährige. Heute engagiert sich die Krefelderin bei den Zoofreunden und als Zooführerin.

Wie heißt das Tier?

„Die Menschen schützen nur die Tierarten, die sie kennen. Viele können sich keine Urlaubsreisen leisten, um sich exotische Tiere in freier Wildbahn anzuschauen. Im Zoo haben sie die Gelegenheit dazu.“ Deswegen versucht Manuela Angenvoorth bei ihren Führungen möglichst viel über die Tiere zu erzählen. „Am häufigsten fragen mich die Kinder jedoch nach dem Namen der Tiere“, sagt sie.

Regeren Kontakt zum Zoo bekam Manuela Angenvoorth als ihr Mann Paul ihr vor zehn Jahren eine Jahreskarte schenkte. „Damals bin ich fast an jedem Tag in den Zoo gegangen. Und als ich mal bei den Fischottern saß, sprach mich Zoodirektor Dr. Dreßen an und fragte, ob ich mich engagieren möchte.“ Er lud sie ein, die Jahreshauptversammlung zu besuchen. „Das hat mir gut gefallen, also bin ich bei den Zoofreunden eingetreten.“ Kurze Zeit später wurde sie gefragt, ob sie beim Losverkauf der Zoolotterie helfen möchte. Seither steht sie jedes Wochenende vor dem Holzhaus und fragt die Besucher, ob sie nicht ein Los kaufen möchten. „In den Ferien bin ich sogar fast an jedem Tag hier. Es sei denn, dass ich gerade eine Führung mache.“

Ihre Pausen verbringt Manuela Angenvoorth am liebsten am Gehege der Löffelhunde oder Zebramangusten. Dann denkt sie an ihre Reisen nach Afrika. „Vor zwei Jahren waren wir in Sambia und Botswana. Und im nächsten Jahr fahren wir nach Südafrika.“ Doch nicht nur die exotischen Tiere haben es der 61-Jährigen angetan. „Mein Mann und ich beobachten auch gerne heimische Tiere.“ Aber im Gegensatz zu den exotischen Wildtieren, seien deutsche Tiere sehr schwer aufzuspüren. „Mein Mann hat mal einen Biber gesehen. So viel Glück hatte ich bisher nicht.“

Quelle: RP

 
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