Hallenfußball: Arslans Torflut beim Budenzauber
VON FRANK LANGEN - zuletzt aktualisiert: 27.12.2011Hallenfußball (RP). Der Stürmer des Bezirksligisten Linner SV war gestern bei den ersten beiden Vorrundengruppen in der Glockenspitzhalle mit sechs Treffern der erfolgreichste Torschütze. Außenseiter Umutspor überraschte mit Endrundenteilnahme. VfB Uerdingen ist ein guter Ausrichter.
Nach 1999 war der VfB Uerdingen wieder an der Reihe, als Ausrichter die Stadtmeisterschaften im Hallenfussball über die Bühne zu bringen. Mit dem ersten Vorrundenspieltag am gestrigen zweiten Weihnachtsfeiertag bewiesen die Uerdinger um ihren Vorsitzenden Holger Dick und dem Sportlichen Leiter Stefan Rex, dass sie das traditionsreiche Turnier auch bestens organisieren können. Bei der jeweiligen Spielzeit von zwölf Minuten gab es nicht eine Minute Verzögerung im ganzen Turnierverlauf.
Schon vor Weihnachten hatte der VfB über drei Stunden lang die Banden aufgebaut, damit es gestern direkt mit dem Budenzauber losgehen konnte. Da trübte es auch nicht die Stimmung, dass mit dem FC Traar ein Verein aufgrund personeller Probleme den Stadtmeisterschaften noch eine Absage erteilte. Da der FC Traar in eine der beiden 6er Gruppe gelost war, hatte dies keine weiteren Auswirkungen.
So geht es weiter
Am Samstag, den 7. Januar, geht es ab 12 Uhr mit den Gruppen C und D gleichzeitig weiter, die im Wechsel ausgetragen werden. Teilnehmer sind der VfR Fischeln, Preussen Krefeld, Rasensport, Viktoria, Gartenstadt und die Torfabrik (Gruppe C), sowie der KFC Uerdingen, SuS Krefeld, Hülser SV, BV Union und CSV Marathon (Gruppe D). Die beiden Besten jeder Gruppe sowie der beste Drittplatzierte qualifizieren sich für die Endrunde, die einen Tag später mit zehn Mannschaften stattfindet.
Gut 750 Zuschauer verfolgten über den Tag das Geschehen auf dem Spielfeld und sparten auch nicht mit Szenenapplaus, wenn zum Beispiel ein Spieler wie der Linner Anil Arslan einen Fallrückzieher zum Besten gab. Durch die Banden kamen die Fussballfans auch wesentlich flüssigere Spiele zu sehen, als im Vorjahr. "Die Bande ist ein riesen Vorteil gewesen. So war der Ball immer im Spiel", sagte Stefan Rex nach dem letzten Spiel. Auch das Schiedsrichter-Trio Andreas Stattrop (VfR Fischeln), Tobias Vogel (BV Union) und Jaroslaw Sobisz (Viktoria) hatte keinerlei Probleme damit. Ab und an mussten die Unparteiischen allerdings eine Zeitstrafe geben, wenn ein Spieler vom Gegner zu sehr an die Bande geschoben wurde. Im Großen und Ganzen blieben alle Spiele fair. Auch vor größeren Verletzungen blieben die Spieler verschont. Da passte es schon gar nicht ins Auge, dass mit dem Bockumer Sven Hein (Foul) und dem Gelleper Rolf Lenzen (Handspiel) zwei Akteure wegen einer Roten Karte vorzeitig Duschen mussten.
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