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Rudern: CRC-Männerachter holt Silber für Deutschland

zuletzt aktualisiert: 14.06.2011

Der Männerachter des Crefelder Ruder-Clubs hat bei der "Golden Blades"-Regatta in St. Petersburg den zweiten Platz erreicht. Im deutschen Nationaltrikot mussten sich die Ruderer vom Elfrather-See im Finale nur dem starken heimischen Achter aus Russland geschlagen geben.


Jubel über die Deutsche Silbermedaille: Die Krefelder des CRC-Männerachters mussten sich nur gegen eine Auswahl aus Russland geschlagen geben.  Foto:  nn
Jubel über die Deutsche Silbermedaille: Die Krefelder des CRC-Männerachters mussten sich nur gegen eine Auswahl aus Russland geschlagen geben. Foto: nn

Der Nominierung den Deutschen Ruderverband auf dem ersten internationalen Sprint-Event des Weltruderverbandes FISA zu repräsentieren, wurden die CRC-Männer daher mit der Silbermedaille gerecht

Im Viertelfinale musste das deutsche Auswahlboot sich gegen ein junges Team aus St. Petersburg behaupten, gegen das sich die Ruderer um Schlagmann Matthias Simons auch deutlich durchsetzten. Im Halbfinale legte sich dann eine Mannschaft aus Moskau neben den deutschen Achter und wurde wiederum auf der 250 Meterstrecke distanziert, so dass der Finaleinzug perfekt war. Dort erwartete sie eine russische Best-Of-Crew, die zuvor bereits den Achter der US Amerikaner besiegt hatte.

Dementsprechend gespannt waren die deutschen Ruderer, ob sie sich auch im Finale behaupten würden. Zumal die Russen allen prototypischen Vorstellung von Ruderern entsprachen, da sie allein von der Körpergröße und Statue den Deutschen offensichtlich überlegen waren. Für ihre großen Maße bewegten sie sich zudem ruderisch sehr gut. Daher erreichten die Deutschen Sprintmeister aus Krefeld gegen Russland die Grenze des Möglichen, und mussten eine knappe Niederlage hinnehmen.

Die siegesverwöhnten Ruderer vom Elfrather-See waren zunächst enttäuscht, generell aber mit der Leistung zufrieden: "Mit dem Ergebnis können wir trotz des Wermuttropfens im Finale für das erste Auftreten auf einer internationalen FISA-Veranstaltung insgesamt durchaus zufrieden sein.", bilanzierte Trainer Stefan Lier nach dem Rennen. "Und man braucht schließlich immer einen Grund und noch einmal wieder zu kommen.", fügte er hinzu.

CRC Männerachter in St. Petersburg: Matthias Simons, Thorsten Hütz, Lars Henning, Andreas Baloghy, Dirk Marterer, Moritz Koch, Larus Melka, Marc Benger Steuermann: Freddy Böhm (Essen), Trainer: Stefan Lier.

Quelle: RP


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