Rudern: CRC: Zielfoto bringt die Entscheidung
zuletzt aktualisiert: 03.06.2009Der Männerachter des Crefelder Ruder-Clubs (CRC) hat am zweiten Renntag in Ratzeburg seinen ersten Tabellenplatz in der Ruder-Bundesliga erfolgreich verteidigt. Der Frauenachter des Vereins kam wie auch am ersten Rennwochenende auf Rang zwei.
In der Männer-Konkurrenz kristallisierten sich die vier besten Teams für das Halbfinale schnell heraus. So trafen die Sieger im Zeitfahren aus Essen-Leverkusen auf den Deutschen Sprintmeister aus Krefeld, der vom zweiten Startplatz aus in den Wettkampf gegangen war, und unterlagen dem amtierenden Tabellenführer der Bundesliga. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Achter aus Münster gegen den aus Hamburg durch, so dass am Ende der Wettstreit zwischen den Ruder-Booten aus Münster und Krefeld auf dem Plan stand. Sie lieferten sich ein knappes Rennen. Erst auf den letzten Metern setzten sich die technisch gut eingefahrenen Krefelder ab, siegten mit wenigen Zentimetern Vorsprung und holten sich so den zweiten Sieg am zweiten Rennwochenende der Ruder-Bundesliga. Der Münsteraner Achter belegt nun hinter den Krefeldern den zweiten Tabellenplatz.
In den Qualifying-Rennen der Frauen sicherten sich die Krefelderinnen, die als Tabellenzweiter in dieses Rennwochenende gegangen waren, hinter den beiden Booten der RG Hansa Hamburg den dritten Startplatz. Im weiteren Rennverlauf Boot-gegen-Boot schaltete der Krefelder Frauenachter im Halbfinale das zweite Boot aus Hamburg aus und traf im Finale auf die erste Garde es deutschen Frauenruderclubs. Im Schlussspurt unterlag der Krefelder Achter und kam auf den Silberplatz.
Als Highlight für die Zuschauer und auch die Ruderer traten am Ende des Rennwochenendes der jeweilige Tabellenführer der Männer- und Frauen-Bundesliga gegen den Deutschland-Achter der Frauen und der Männer auf der Sprintdistanz an. Nachdem die Hamburger Frauen gegen die Nationalmannschaft klar mit einer Bootslänge verloren, ging es im Rennen der Herren des CRC gegen das Boot des Deutschen Ruderverbandes enger zu. Gerade einmal vier Hundertstelsekunden lagen die beiden Boote auseinander. Nur nach mehrmaliger Betrachtung des Zielfotos stand letztendlich der Männerachter vom Elfrather-See als Gewinner fest.



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