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Fußball: Das nächste "Endspiel"

VON OLIVER SCHAULANDT - zuletzt aktualisiert: 23.04.2008

Im Kampf um die Zugehörigkeit zur NRW-Liga muss der KFC Uerdingen heute Abend gegen den 1. FC Köln II antreten. Die Partie wird um 19.30 Uhr in der Grotenburg angepfiffen. Weiter ohne Wedau und Schnier.

Turu Düsseldorf spielt gegen Uerdingen.  Foto: Karsten Vogt
Turu Düsseldorf spielt gegen Uerdingen. Foto: Karsten Vogt

Wenn alles nach Plan verläuft, dann steht der KFC Uerdingen heute Abend um 21.30 Uhr nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Zumindest vorläufig. Denn um 19.30 Uhr ist das aufgrund von Sicherheitsbedenken vorgezogene Spiel in der heimischen Grotenburg gegen die Amateure des 1. FC Köln. Und bei einem Sieg könnte der KFC sich um drei Plätze auf Rang elf der Oberliga-Tabelle vorarbeiten. Dieser Platz würde am Saisonende reichen, um in der kommenden Spielzeit in der NRW-Liga antreten zu dürfen.

Die Partie gegen den Tabellendritten aus der Domstadt dürfte aber alles andere als ein Zuckerschlecken werden. Denn für Köln geht es weiterhin um den Aufstieg in die Regionalliga. Zwar haben die „kleinen Geißböcke“ derzeit acht Zähler Vorsprung auf Rang fünf, den derzeit Kleve belegt, doch sicher durch sind sie noch nicht. Darum dürfte die Uerdinger heute auch ein heißer Tanz erwarten – nicht nur ob der Kölner Fans, die auch nicht gerade als Friedensengel bekannt sind.

„Köln ist sicher ein ganz anderes Kaliber als Homberg“, warnt Trainer Klaus Berge, der erneut von der Tribüne aus das Geschehen auf dem Rasengeviert verfolgen muss. „Das ist mal ein ganz anderer Blickwinkel. Viele Vereine machen das ja auch so, dass zum Beispiel der Co-Trainer auf der Tribüne sitzt. Und beim letzten Mal hat es ja ganz gut geklappt.“

Das soll nach Möglichkeit auch heute wieder der Fall sein. „Wir müssen gewinnen“, sagt er schlicht. Auch wenn Köln ein Gegner ist, gegen den der KFC in einer normalen Situation durchaus verlieren dürfte. „In unserer jetzigen Situation brauchen wir einfach jeden Sieg. Nur das wird uns retten“, sagt Berge. Fünf Spiele verbleiben den Uerdingern noch, den Kopf aus der Abstiegsschlinge zu ziehen. „Das wird bis zum letzten Spieltag eng“, glaubt der Trainer, der aber keine Rechenspiele machen möchte. „Aufgrund unseres schlechten Torverhältnisses müssen wir am Ende einen Punkt mehr haben als der Zwölfte.“

Personell wird Berge erneut auf die angeschlagenen Marcus Wedau und Patrick Schnier verzichten. Zu weiteren Änderungen in der Startformation wollte er sich gestern nicht äußern. Vieles deutet darauf hin, dass er die gleiche erste Elf ins Rennen schickt wie am Sonntag beim glücklichen 3:2-Erfolg gegen den VfB Homberg. „Wir haben am Montag nicht trainiert, nur gestern, so dass ich wenig Eindrücke sammeln konnte. Mal sehen, ob sich beim Abschlusstraining noch jemand aufdrängt“, sagt er.

Quelle: RP

 
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