Fußball: Die letzte Chance für den KFC?
VON H.-G. SCHOOFS - zuletzt aktualisiert: 05.01.2008Auch wenn sich viele Experten mit dem Gedanken, dass Mitglieder einen Verein gründen und das Ruder beim KFC übernehmen, schwer tun werden, warfen die Traditionsretter gestern einen vielversprechenden Rettungsanker aus. Wer jetzt für den Erhalt des Uerdinger Fußballs spendet, weiß, dass sein Geld nicht in irgendwelchen löchrigen Kassen verschwindet. Auch sonst legten die Retter ein schlüssiges und vor allem transparentes sowie seriöses Konzept vor. Und das innerhalb von wenigen Tagen. Das zeugt von Sachverstand und einem unbändigen Willen, das vielleicht Unmögliche doch noch möglich machen zu können. Insolvenzverwalter Eberhard Stock, dessen Herz bekennenderweise für die Blau-Roten schlägt, wird am Montag nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub angesichts der überraschenden Entwicklung sicher ein wenig staunen. Auf dessen Unterstützung im Rahmen seiner Möglichkeiten werden die Traditionsretter bauen können.
Schade nur, dass diese Retter sich im Sommer nicht durchsetzen konnten, als sie eine neue Führungsmannschaft präsentieren wollten, der überforderte Vorstand aber das Feld nicht räumen wollte.
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