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Fußball: Endrunde um den 30. Hallentitel

zuletzt aktualisiert: 04.01.2008

Fussball (hgs/witt) Die hiesigen Freunde des Hallenfußballs zieht es morgen ab 12 Uhr zur Glockenspitzhalle, wo die Endrunde der 30. Krefelder Stadtmeisterschaften stattfindet. Ausrichter Linner SV wird wie schon bei den beiden Vorrunden für optimale Rahmenbedingungen sorgen. Acht Mannschaften kämpfen in zwei Gruppen um den Einzug ins Halbfinale.

Die Auslosung am Ende der zweiten Vorrunde brachte letzten Samstag eine Hammergruppe ans Tageslicht. In Gruppe B treffen gleich alle drei Krefelder Landesligisten aufeinander. Dazu gesellt sich noch A-Ligist BV Union Krefeld als krasser Außenseiter. Damit dürfte der Weg des Titelverteidigers VfR Fischeln, der erstmals in der Geschichte dieser Meisterschaft dreimal in Folge gewinnen will, ziemlich steinig werden.

In Gruppe A ist Vorjahresfinalist VfB Uerdingen leicht favorisiert. Allerdings muss auch mit dessen Ligakonkurrenten TSV Bockum sowie mit den in der Vorrunde starken A-Ligisten Anadolu und Spielsport gerechnet werden. Vor dem Halbfinale präsentiert der Linner SV in einem Einlagespiel seine Mädchen-Mannschaft U13. Das Finale wird gegen 18 Uhr angepfiffen. Direkt im Anschluss findet die Siegerehrung statt. Neben dem Stadtmeister werden auch der beste Torhüter und der erfolgreichste Torschütze ausgezeichnet.

Fair-Play-Preis

Auch der Co-Trainer des VfB Uerdingen, Uwe Mertens, wird Samstag nach dem Finale geehrt. Der Krefelder erhält den Fair-Play-Preis der DFB-Aktion „Fair-ist-mehr“. Ausgezeichnet wird er für sein faires Verhalten während der Halbfinal-Begegnung seines Teams gegen den Bockumer SV bei der Endrunde des letzten Jahres. In einer für den leitenden Schiedsrichter Thomas Kirches (SV St. Tönis) unübersichtlichen Situation zeigte der Trainer dem Referee ein Tor für den Gegner an. Sein Team führte zu diesem Zeitpunkt knapp mit 2:1. „Das habe ich in den 25 Jahren als Schiedrichter noch nicht erlebt“, sagte Kirches anerkennend. Der VFB gewann übrigens die Begegnung in der Verlängerung. Fairness wird eben doch belohnt.

Quelle: RP

 
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