Kommentar: Glückwunsch, Lakis!
VON JENS VOSS - zuletzt aktualisiert: 03.12.2009Mal ehrlich: Als die erste Meldung zu lesen war, dass KFC-Boss Lakis sich um Ailton bemüht – wär hätte dran geglaubt, dass der Coup glückt? Nun ist er geglückt; der Krefelder Fußball und mit ihm die Stadt ist um eine Attraktion reicher.
Ailton steht für Fußball mit hohem Spaßfaktor und für jede Menge Neugierde: Neugierde auf den bekannten Namen; Neugierde auf das, was er noch so drauf hat, dieser Brasilianer mit dem Spitznamen Kugelblitz; Neugierde, ob und wie und in welchem Maß er den KFC sportlich beflügelt; Neugierde auch auf einen Mann, der neben seinem Promi-Faktor hohe Sympathiewerte mitbringt (was man nicht von jedem Prominenten sagen kann) und der trotz seiner Pfunde für etwas wie die Leichtigkeit des Seins, für die Lust am Spiel steht. Gerade der letzte Punkt ist nicht zu unterschätzen.
Insgesamt ist das eine Gute-Laune-Packung, über die man sich erst einmal freuen darf. Und so möchte man jedem, der gleich eine Kanne Skepsis in das Fässchen der Freude gießen will, erst einmal stoppen. Für Unkenrufe aller Art ist es zu früh; erst einmal ist es gut, dass einer wie Lakis Geld in die Hand nimmt, als Unternehmer etwas riskiert und diese Idee, über die mancher am Anfang gelächelt haben mag, tatsächlich hartnäckig verfolgt und umsetzt. Am Ende profitiert der Ruf des ganzen Krefelder Fußballs von dem Flair, den der Brasilianer ausstrahlt.
Glückwunsch, Lakis!
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