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Tennis: HTC Blau-Weiß ohne Abstiegsangst

VON H.-G. SCHOOFS - zuletzt aktualisiert: 16.08.2008

Tennis Jetzt gilt es für den Bundesligisten aus dem Stadtwald! Gelingt den Krefeldern heute zum vierten Mal in Folge der Klassenerhalt? Diese Frage wird ab 13 Uhr im thüringischen Erfurt beantwortet, wo die Blau-Weißen ihr letztes Meisterschaftsspiel bestreiten. Im Fernduell mit Reutlingen geht es darum, wer neben Solingen in die 2. Liga absteigen muss. Die Süddeutschen sind im westfälischen Halle zu Gast. Die Ausgangsposition ist klar. Krefeld muss einen Zähler mehr einfahren als der Mitkonkurrent. Beide Teams gelten in ihren Begegnungen als Außenseiter.

Christian Villagran will mit dem HTC Bundesligist bleiben. RP-Archiv: Königs Foto: RPO
Christian Villagran will mit dem HTC Bundesligist bleiben. RP-Archiv: Königs Foto: RPO

„Wir haben keine Abstiegsangst. Wenn es uns erwischen sollte, können wir uns nichts vorwerfen. Sportlich haben wir bisher nicht enttäuscht“, sagte Olaf Merkel gestern kurz vor der Abreise nach Erfurt. Der Teamchef baut auf der Tennisanlage unterhalb des Steigerwaldes auf den unbedingten Siegeswillen seiner Schützlinge und hofft gleichzeitig, dass der Gegner die Sache nicht mehr ganz so ernst nimmt. Das könnte für die Spieler der Rot-Weißen durchaus zutreffen. Nicht aber für den Vorstand, der am Ende mit einem Openairkonzert und Freibier die Vize-Meisterschaft feiern will. Derzeit belegt Erfurt hinter Mannheim Platz drei. Die Kurpfälzer wollen aber im Heimspiel gegen Essen ihren Platz verteidigen.

Olaf Merkel rechnet nicht damit, dass der Gegner heute mit einem Ersatzteam aufschlagen wird: „Die Spitzenspieler verdienen dort gutes Geld, das sie sich nicht nehmen lassen werden.“ Das gilt insbesondere für die beiden Tschechen Hrbaty und Minar, die bei Olympia in Peking bereits in der ersten Runde ausgeschieden sind. Dagegen dürfte Erfurts Nummer eins, der Italiener Seppi, von China gleich zu den US-Open gereist sein. Eventuell muss Erfurt auch auf den Spanier Mantilla verzichten, der sich beim letzten Spiel in Aachen verletzt hat.

Neben der eigenen Stärke vertraut Merkel auch ein wenig auf die Westfalen aus Halle: „Ich gehe davon aus, dass sich die Mannschaft im letzten Spiel mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden will. Gute Spieler haben sie ja ausreichende.“

Quelle: RP

 
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