Fußball: „Ich drücke dem KFC die Daumen“
zuletzt aktualisiert: 21.01.2008Bis zum Ende der abgelaufenen Saison war Jürgen Luginger als Trainer des KFC Uerdingen beschäftigt. Am Samstag kehrte er mit seinem neuen Verein, Rot-Weiß Oberhausen, zum Freundschaftsspiel zurück in die Grotenburg. Dort arbeitet der gebürtige Bayer als Sportlicher Leiter. RP-Sportredakteur Oliver Schaulandt sprach mit ihm.
Willkommen zurück in der Grotenburg.
Luginger Danke. Es ist nur schade, dass ich unter solchen Umständen zurückkomme.
Für Sie ist die Partie aber ein ernstes Vorbereitungsspiel. Stört da die Gag-Nummer mit dem Gastspiel von Elton nicht?
Luginger Natürlich ist das Spiel für uns wichtig, aber wir haben auch Verständnis für die Situation, in der sich der KFC befindet, von daher sehen wir darüber hinweg. Man hat auch sicherlich gesehen, dass wir das Spiel entsprechend ernst genommen haben.
Verfolgen Sie noch die Geschicke des KFCs?
Luginger Na klar. Ich kenne ja auch noch genügend Leute hier, und es war eine schöne Zeit in Uerdingen. Ich hoffe, dass der KFC es noch schafft, die Insolvenz abzuwenden und drücke dem Club natürlich die Daumen.
In Oberhausen läuft es für Sie ja recht gut. . .
Luginger Ja, stimmt. Es ist wirklich ein angenehmes Arbeiten dort, und der sportliche Erfolg stimmt zurzeit auch.
Sie müssten sich doch noch im Nachhinein selbst loben, dass Sie gegangen sind, oder?
Luginger Ich habe ja damals schon gesagt, dass es bei den finanziellen Voraussetzungen unglaublich schwer wird, das gesteckte Ziel zu erreichen. Obschon man natürlich nie vorhersehen kann, ob es mit besseren finanziellen Mitteln auch sportlich besser gelaufen wäre.
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