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Fußball: KFC hofft weiter auf die NRW-Liga

VON HEINRICH LÖHR - zuletzt aktualisiert: 25.06.2008

Rund 50 Anhänger des KFC waren Montagabend der Einladung des Fan-Bündnisses „Krefeld wählt“ gefolgt. Norbert Kalwa, zweiter Vorsitzender des Vereins, beschwor einmal mehr das Engagement und den Zusammenhalt dieser Gruppe als Keimzelle eines neuen Vereinslebens.

Für das Wochenende 25. bis 27.Juli ist dabei ein weiteres Fanclub-Turnier geplant. Der Erlös dieser Veranstaltung dient der Finanzierung des „Fanspieler“. Mit großem Interesse lauschten die Anwesenden anschließend den Ausführungen von Pressesprecher Marc Peeters: „Fast täglich erhalten wir einen Anruf des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes zur Ergänzung unseres Lizenzantrages für die NRW-Liga.“

Für die Verantwortlichen des KFC ein Zeichen, dass ihr Verein auf der Nachrückerliste Platz eins belegt. „Mit der Grotenburg verfügen wir aber auch über ein Stadion, dessen Infrastruktur absolut NRW-Liga-tauglich ist“, verweist Peeters auf das Pfund mit dem der Verein wuchern kann. Entsprechend schwierig gestaltet sich deshalb aber auch die laufende Zusammenstellung eines neuen Kaders. „Sollte es doch die Verbandsliga sein, kann die Zielsetzung nur Platz eins sein, aber auch bei einem Start in der NRW-Liga muss die neue Mannschaft schon irgendwo zwischen Platz fünf und sieben ankommen“, so Peeters.

Wobei die Verantwortlichen diesmal sehr viel Wert auf Charakter legen wollen. Auch wenn Charakter bekanntermaßen noch keine Tore schießt, glauben sie beim letztjährigen Kader Mängel in diesem Bereich ausgemacht zu haben. Mängel, die nach ihrer Einschätzung maßgeblich zum Nichterreichen des sportlichen Minimalziels geführt haben. Erstes „Opfer“ dieser neuen Philosophie ist wohl Said Daftari geworden. Der afghanische Nationalspieler wollte den ihm vor seinem Nationalmannschaftseinsatz vorgelegten Vertrag nach seiner Rückkehr aus Asien unterschreiben – zu spät, diese Verzögerung wurde ihm als Pokern ausgelegt.

Quelle: RP

 
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