Fußball: KFC: Sponsor aus Itaquaquecetuba
VON OLIVER SCHAULANDT - zuletzt aktualisiert: 18.07.2008Zugegeben: Itaquaquecetuba liest sich so, als wäre man während des Schreibens am Computer kurz eingenickt und mit dem Kopf auf die Tastatur gebrettert. Doch dahinter verbirgt sich der Name einer knapp 330 000 Einwohner großen Stadt im brasilianischen Bundesstaat Sao Paolo, und dort sitzt ein neuer Sponsor des KFC Uerdingen: Wie der Verein vermutlich mal wieder vergessen hatte mitzuteilen, wirbt das Stahlunternehmen Fundicao Global Foundry (FGF) künftig in der Grotenburg.
Während also hinter den Kulissen kräftig weiter an der Finanzierung der kommenden Saison gebastelt wird (offenbar so intensiv, dass die Handy-Mailbox des Vorsitzenden Lakis gestern zwischenzeitlich keine weiteren Aufzeichnungen mehr aufnehmen konnte), ging gestern das Trainingslager im thüringischen Bad Frankenhausen zu Ende. Zehn Tage hat der neue Trainer Richard Towa dort seine Jungs auf Vordermann gebracht, um das Unternehmen NRW-Liga-Aufstieg in die Wege zu leiten. „Das Trainingslager ist sehr sehr gut gelaufen“, sagte Towa, der gestern nach der Rückkehr nach Krefeld erneut ein Training angesetzt hatte. „Wir haben im taktischen, technischen und Ausdauer-Bereich gut gearbeitet, die Jungs haben alle einen großen Schritt nach vorne gemacht. Und was noch wichtiger ist: Es hat sich niemand verletzt.“
Nichtsdestotrotz will der Club noch auf dem Transfermarkt tätig werden. Zwei Spieler sollen noch kommen. „Wir brauchen auf jeden Fall noch einen Mittelstürmer“, sagte Richard Towa. Erste Kontakte zu Kandidaten seien bereits geknüpft, vielleicht herrscht bis Ende der kommenden Woche bereits Klarheit.
Mit dem Auftaktprogramm in der neuen Niederrheinliga (sie löst die bisherige Verbandsliga ab) ist der Übungsleiter zufrieden. Bekanntlich startet der KFC am 17. August mit einem Heimspiel gegen den Mitabsteiger VfB Homberg. „Dass wir zuerst zuhause spielen können, ist sehr gut – für die Mannschaft, für die Fans. Wenn wir mit einem Sieg starten, könnte das schon ein positives Zeichen für die gesamte Saison sein. Schließlich wollen wir unbedingt aufsteigen, auch wenn es bis zum Saisonende natürlich noch ein sehr weiter Weg sein wird“, sagte Towa.
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