Fußball: KFC-Zukunft: Krefeld ist gefragt
VON OLIVER SCHAULANDT - zuletzt aktualisiert: 21.01.2008Ohne Frage: Bewegt haben das Bündnis „Krefeld wählt“ und die Traditionsretter eine ganze Menge. Vor allem in Anbetracht der Zeit, die den Gruppierungen bleib, seit der inzwischen zurückgetretene KFC-Vorsitzende Ralf Houben am 14. Dezember den Antrag auf Insolvenz gestellt hat. Binnen vier Wochen zu einem bedeutungslosen Testspiel gegen einen Regionalligisten trotz miesem Wetter knapp 2400 Zuschauer zu locken, einen Promi zum Mitspielen zu bewegen, der immerhin so bekannt ist, dass er nicht ins Dschungelcamp ziehen muss, den vorläufigen Insolvenzverwalter zu einer Fristverlängerung zu bewegen, Geldgeber für Werbemaßnahmen zu finden und den Verein über die Ebay-Auktion weltweit in den Focus der Medien zu bringen – alle Achtung. Das wichtigste Signal, dass die Gruppen vermittelt haben: Der Verein lebt – und wird es hoffentlich auch noch nach dem Spiel gegen Duisburg am morgigen Dienstag. Auch wenn Pete Doherty, dessen Platz im Flugzeug am Freitag Abend bereits reserviert war, nicht kommen sollte: Die Krefelder können dafür sorgen, dass der Auftritt des KFC nicht sein letzter in der Grotenburg sein wird. Sie haben jetzt die Wahl.
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