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Handball: Kollektiv überfordert

VON SEBASTIAN KEILHOLZ - zuletzt aktualisiert: 08.02.2010

Die DJK Adler Königshof ist in der zweiten Runde des WHV-Pokals ausgeschieden. Im Heimspiel gegen Regionalligist HSG Rheinbach-Wormersdorf war der Oberligist beim 24:30 (11:16) insgesamt chancenlos.

WHV-Vereinspokal Immer wieder hat Olaf Mast in den letzten Wochen und Monaten gepredigt, dass seine Akteure noch nicht so weit seien. Damit meinte der oberste Übungsleiter von Handball-Oberligist DJK Adler Königshof stets die noch fehlende Qualität, um vielleicht sogar schon kurzfristig das Ziel Regionalliga-Aufstieg zu realisieren. Im WHV-Pokalspiel gegen die HSG Rheinbach-Wormersdorf wurde Mast nun in seiner Einschätzung bestätigt. Gegen den Vorletzten der Regionalliga-West unterlag Adler vor rund 400 Zuschauern in der heimischen Sporthalle Königshof verdient mit 24:30 (11:16) - und war dabei insgesamt chancenlos.

"Die Grenzen aufgezeigt"

"Leider mussten wir heute erkennen, dass in der Regionalliga ein anderer Wind herrscht, Rheinbach hat uns unsere Grenzen aufgezeigt", sagte Mast, dessen Mannen kollektiv mit den Gästen überfordert waren. Dabei kam Rheinbach alles andere als formstark angereist. Vier Niederlagen in Serie hatten die HSG zuletzt tief in die Krise gestürzt und am Selbstvertrauen genagt. Am Samstagabend war davon allerdings wenig zu merken. Auch, weil Adler von Beginn an freundliche Aufbauhilfe leistete. "Wir haben viel zu viele leichte technische Fehler gemacht", ärgerte sich Mast. Die Konsequenz daraus waren einfache Tore für den Gegner, der immer wieder nach Tempogegenstößen zum Erfolg kam. Schnell geriet Adler so mit 2:5 und 4:11 in Rückstand. "Man merkt dann auch die individuelle Qualität", sagt Mast. Die reichte bei Adler nur, um sich bis zur Pause wenigstens ein bisschen heranzuarbeiten. Nach dem Wechsel ging es dann allerdings schnell dahin: Spätestens nach 45 Minuten war die Partie entschieden, als die Gäste einen Neun-Tore-Vorsprung herausgeworfen hatten.

Unzulänglichkeiten ausgenutzt

"Wir wollten nach der Pause noch einmal alles versuchen, aber unsere taktischen Änderungen in Abwehr und Angriff haben nicht gefruchtet", stellte ein konsternierter Mast fest. Der Regionalligist nutzte Adlers Unzulänglichkeiten clever aus, traf oft auch noch, als bereits passives Spiel angezeigt war.

Quelle: RP

 
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