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Badminton: Olympische Modenschau

VON KATRIN WANDEL - zuletzt aktualisiert: 22.07.2008 - 10:00

Die Krefelder Badminton-Nationalspielerin Juliane Schenk stellt die Kleidung vor, die sie und ihre deutschen Sportler-Kollegen bei den Olympischen Spielen in Peking tragen werden.

Eine riesengroße Lagerhalle mit lauter Ständern und Tischen voll mit Anziehsachen, in der Hand zwei große leere Sporttaschen plus ein geschulterter Rucksack, im Ohr noch die Worte „Viel Spaß beim Einkaufen“: Das wünscht sich wohl jede Frau. Freilich ohne am Ende der Shopping-Tour die Rechnung zahlen zu müssen. Wahr wurde dieser Traum für die aus Hüls stammende Badminton-Nationalspielerin Juliane Schenk. Die 25-Jährige reist für unser Land nach Peking zu den Olympischen Spielen. Damit sie und die anderen deutschen Athleten bei der Eröffnungsfeier, im olympischen Dorf oder auf den Straßen Pekings perfekt angezogene Vertreter unseres Landes sind, werden die Sportler vom Deutschen Olympischen Sportbund eingekleidet. Hierfür wird eine eigene Olympia-Kollektion entworfen.

Strenge Kleiderordnung

Zu dieser Olympia-Kollektion gehören sportliche Kleidung und Abendgarderobe, aber auch Accessoires wie Basketball-Kappe, Sonnenbrille oder Handtasche. Alles in schwarz, weiß und Rottönen gehalten. Einige T-Shirts zieren – passend zum fernöstlichen Gastgeber-Land – silberfarbene Drachen und die chinesischen Schriftzeichen für Glück und Erfolg. „Eine gelungene Idee“, findet Juliane Schenk.

Was sie und ihre deutschen Olympia-Kollegen zu welcher Gelegenheit aus dem Kleiderschrank holen, bestimmt eine strenge Kleiderordnung des Deutschen Olympischen Sportbundes. „Nur an der Wettkampfstätte besteht keinerlei ,Dress-Code’“, klärt Juliane Schenk auf.

Ihr Lieblingsstück aus der Kollektion hat die Krefelder Olympia-Teilnehmerin schon gefunden: „Einen schwarzen Jogging-Anzug finde ich klasse, und der weiße Rock für die Eröffnungs- und Abschlussfeier gefällt mir auch sehr gut.“ Die silberfarbenen Ballerinas und der hellrote Blazer aus der Abendgarderobe sind hingegen nicht so ganz nach ihrem Geschmack. Beides wird sie dennoch tragen müssen.

Das Urteil der Krefelderin zur Passform lautet: „Der Schnitt der Kleidung ist durchaus weiblich und figurbetont. Keines der Stücke sitzt wie ein Kartoffelsack“, lobt sie und lacht.

Um all diese Hosen, T-Shirts, Jacken und Schuhe plus persönliche Gegenstände nach Peking in das olympische Dorf zu bekommen, reichen die bei einem Langstreckenflug erlaubten 30 Kilogramm pro Koffer sicher nicht aus. Juliane Schenk nutzt daher die Möglichkeit, einen Teil der Anziehsachen per Fracht auf die Reise nach Asien zu schicken.

Quelle: RP

 
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