Tennis: Osterath zurück in Liga zwei
VON JENS SOMMER - zuletzt aktualisiert: 19.07.2007Die Herren-Tennismannschaft des TV Osterath hat die direkte Rückkehr in die Zweite Tennis-Bundesliga perfekt gemacht. Das Team von Trainer Lucas Elias feierte in der Relegation einen Doppelsieg.
Tennis Das Herrenteam des TV Osterath hat erneut den Sprung in die Zweite Tennis-Bundesliga geschafft. In der Aufstiegsrunde setzte sich die Mannschaft um Björn Rehnquist im Finale mit 5:4 gegen den THC Stadion RW Köln durch und durfte feiern. Zuvor war Osterath im Halbfinale mit 6:2 gegen den TTC Bielefeld erfolgreich. Zeitgleich bezwang der THC Stadion RW Köln den RTHC Bayer Leverkusen mit 5:4. Nach dem Abstieg im Vorjahr hat Osterath nun den direkten Wiederaufstieg verwirklicht.
„Ich bin überglücklich, denn mit so einem Erfolg konnte man wirklich nicht rechnen“, zeigte sich Trainer Luis Elias überglücklich. Im Finale hatte der TV Osterath gegen Köln die besseren Kämpfer auf der Seite und gewann verdient mit 5:4. Wichtiger Garant für den Erfolg war natürlich Björn Rhenquist. Der Schwede war eigens für die Aufstiegsrunde von seinen Turnierverpflichtungen entbunden worden und stand in beiden Spielen zur Verfügung. Klar, dass Rehnquist zwei wichtige Einzelpunkte holte. Gegen den Bielefelder Beckhaus hatte er beim 6:2, 6:1 noch leichtes Spiel. Dies änderte sich aber, als er im Finale gegen den Italiener Marco Pedrini antrat. Dies Begegnung stand auf höchstem Niveau, und Rehnquist musste schon sein bestes Tennis abrufen, um den Punkt einzufahren.
Auch Kevin Deden zeigte eine großartige Leistung gegen Andreas Siljestroem unterlag aber im dritten Satz. Währendessen holten Mounir El Aarej, Jens Janssen sowie Sebastian Schlösser weitere drei Punkte, so dass es nach den Einzel, nach einer Niederlage von Marc Canovas, immerhin 4:2 für Osterath stand. Dieser Vorsprung war auch bitter nötig, wie sich später herausstellen sollte. 150 Osterather Zuschauer waren aus dem Häuschen und machten sich unter den insgesamt 600 Besuchern lautstark bemerkbar.
Nun kamen die entscheidenden Doppel. Rehnquist und El Aarej mussten sich gegen die Paarung Pedrini/Caracciolo mit 4:6, 3:6 geschlagen geben. Der Vorsprung der Osterather verringerte sich und schmolz nach dem zweiten Doppel völlig dahin. Auch Kevin Deden und Marc Canovas waren der Nervenanspannung nicht gewachsen und unterlagen gegen Siljestroem/Born 4:6, 6:7. Nun lastete die gesamte Verantwortung auf den Schultern von Jens Janssen und Sebastian Schlösser, die gegen Erlinghagen/Dimster antraten. Die beiden Osterather Eigengewächse kämpften bis zum Umfallen, gaben keinen Ball verloren und standen den Tränen nahe, als das Spiel mit 6:2, 3:6, 6:4 für Osterath endete. Das Märchen Zweite Liga war damit wieder Wirklichkeit geworden.
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