Pinguine müssen die Talente mehr einbinden
zuletzt aktualisiert: 11.02.2011Als die Pinguine in der Deutschen Eishockey-Liga unter Trainer Igor Pavlov mit den "jungen Wilden" für Furore sorgte, brauchte sich der KEV um talentierten Zuwachs für die DNL-Mannschaft keine Sorgen zu machen. Selbst aus den Hochburgen Bayerns und der ehemaligen DDR fragten Spieler an, ob sie an den Niederrhein kommen könnten. In Windeseile füllte sich das KEV-Internat. Gleich 14 neue Talente fanden 2009 den Weg nach Krefeld. Es hatte sich in der Eishockey-Republik schnell herum gesprochen, dass die Pinguine ihrem Nachwuchskonzept, das mittlerweile in der DEL Nachahmer gefunden hat, treu bleiben wollen.
Am Rande der gestrigen Pressekonferenz des Krefelder EV wurde deutlich, dass die Kommunikation zwischen Nachwuchsabteilung und Pinguinen zur Zeit nicht ausreichend ist. Es soll bereits Talente aus dem aktuellen DNL-Team geben, deren Eltern befürchten, dass ihre Schützlinge auf der Straße stehen, wenn sie die Altersgrenze für die höchste deutsche Nachwuchsliga überschritten haben. Auch wenn es bei den Pinguinen in dieser Saison so toll läuft, muss der Blick weiter über den Tellerrand hinausgehen. Die Talente brauchen eine Perspektive, und das so schnell wie möglich. Oberligist EC Bad Nauheim entpuppt sich als Kooperationspartner der Pinguine immer mehr als Flopp. Es muss ein Partner aus dem Westen (Dortmund, Essen?) her. Ferner müssen die Jung-Pinguine nicht nur während der Vorbereitung mehr ins Trainingskonzept des DEL-Teams eingebunden werden. Ausreichend Eiszeiten sind ja im KöPa vorhanden. hgs
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