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Radspektakel auf dem Westwall

VON OLIVER SCHAULANDT - zuletzt aktualisiert: 01.08.2008

Am Samstag steigt die fünfte Auflage der SWK-Classics, dem internationalen Radrennen auf dem Westwall.

Das Hauptrennen beginnt um 20.20 Uhr. Auch das Krefelder EGN-Team geht komplett an den Start.

Wenn am Samstag um 20.20 Uhr der Startschuss auf dem Westwall zur fünften Auflage der SWK-Classics fällt, dann können die Organisatoren des RV Rheintreu Krefeld auch mit einem Weltmeister im Starterfeld aufwarten: Peter Velitz, der gebürtige Tscheche in Diensten des Milram-Teams, holte sich den Titel in der Klasse der Unter-23-Jährigen im vergangenen Jahr bei der WM in Stuttgart.

Überhaupt kann sich das Feld des diesjährigen Radspektakels sehen lassen – trotz der Konkurrenz mit dem Weltcup in San Sebastian (dort fährt nun doch Marcus Fothen, der den Krefeldern eigentlich bereits zugesagt hatte) und der Dänemark-Rundfahrt. Mit Marcus Burghardt geht gar ein Etappensieger der Tour-de-France an den Start, der den 18. Abschnitt in Saint Etienne vor dem Spanier Carlos für sich entschied. Der Fahrer des Teams Columbia, der seine Karriere bei T-Mobile begann, trifft auf dem Westwall auf einige Mitstreiter des berühmtesten Radrennens der Welt. Heinrich Haussler vom Team Gerolsteiner, der bei der fünften Etappe der Tour stürzte, wird ebenso in Krefeld sein Glück suchen wie Ralf Grabsch, der sonst gemeinsam mit Erik Zabel im Milram-Team fährt.

Natürlich dürfen auch Lokalmatadoren nicht fehlen. Das gesamte Krefelder EGN-Team ist vertreten und will versuchen, auf heimischem Boden einen ähnlichen Coup zu landen wie beim bislang letzten Rennen vor zwei Jahren, als Sebastian Flaskamp als Dritter über die Ziellinie kam. Er ist auch diesmal dabei, ihm zur Seite stehen seine Teamkollegen Paul Budach, Frank Klein, Andre Kahrger, Raphael Otto und Florian Schweter. Ebenfalls aus Krefeld sind Nachwuchstalent Tim Klessa und Uwe Nepp. Sie alle werden insgesamt 85 Runden fahren, das entspricht einer Länge von 85 Kilometern, und hoffen natürliche, dass erneut eine Überraschung drin ist.

Jetzt hoffen die Veranstalter natürlich noch auf eine ähnlich große Begeisterung am Straßenrand wie in den vergangenen Jahren. Dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ihr Wunsch erfüllt wird, liegt neben dem sportlichen Leckerbissen auch darin, dass die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden gemeinsam mit der Stadt ein Volksfest unter dem Motto „Krefeld fairt Rad“ ins Leben gerufen hat. Neben allerhand Informationen rund ums Rad treten im Rahmenprogramm auf dem eigens angerollten Bühnentruck acht Krefelder Bands, Chöre und Tanzgruppen auf, deren Darbietungen bis etwa 22 Uhr geplant sind. Den Abschluss bildet gegen 22.30 Uhr ein Feuerwerk.

Quelle: RP

 
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