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Tennis: Regen stoppte Blau-Weiß

VON H.-G. SCHOOFS - zuletzt aktualisiert: 21.07.2008

Vor dem ersten Ballwechsel musste gestern das Heimspiel des Krefelder Tennis-Bundesligisten gegen den amtierenden Deutschen Meister Mannheim in die Halle verlegt werden. Nachteil für die Sandplatzspezialisten.

Der Italiener Francesco Aldi konnte auf bei seinem Heimdebüt für den HTC Blau-Weiß keine Tennis-Feinkost bieten und unterlag klar in zwei Sätzen.  Foto: RPO
Der Italiener Francesco Aldi konnte auf bei seinem Heimdebüt für den HTC Blau-Weiß keine Tennis-Feinkost bieten und unterlag klar in zwei Sätzen. Foto: RPO

Auf dem Weg zu einem durchaus greifbaren Erfolg gegen den Deutschen Meister Grün-Weiß Mannheim wurde der HTC Blau-Weiß Krefeld gestern vom Regen gestoppt. Ehe im Stadtwald der erste Ball über das Netz flog, wurde die Begegnung in die Traarer Tennishalle verlegt. Und das klar zum Nachteil der Gastgeber, deren Sandplatzspezialisten viel seltener auf hartem Parkett aufschlagen als das deutsche Quartett der Mannheimer. Am Ende unterlag der HTC mit 1:5 und steckt weiter im Abstiegskampf. Jetzt muss am kommenden Sonntag in Solingen unbedingt ein Sieg her. Ansonsten dürfte der Abstieg wohl kaum noch zu verhindern sein.

Ferreiro hielt zunächst gut mit

Info

So spielten sie

Blau-Weiss – TK Grün-Weiss Mannheim 1:5 (1:3/0:2)

Einzel: Dabul – Gremelmayr 6:7(3), 6:0, 6:10; Ferreiro – Phau 6:7(3), 0:6; Aldi – Peya 3:6, 3:6; van Scheppingen – Dorsch 6:2, 6:2

Doppel: Dabul/Ferreiro – Gremmelmayr/Peya 6:7 (5), 5:7; Aldi/van Scheppingen – Phau/Dorsch 2:6, 6:7 (7)

Waren es am Freitag personelle Probleme gewesen, die in Reutlingen einen Punktgewinn der Blau-Weißen verhindert hatten, spielte gestern das Wetter nicht mit. Denn unter freiem Himmel hatten sich die Hausherren eine Menge ausgerechnet, weil die Gäste mit dem selben Aufgebot im Stadtwald erschienen waren, das Freitag in Aachen 1:5 verloren hatte. Zunächst sah es auch so aus, als könne an der Hüttenallee gespielt werden. Die Plätze hatten sich von einem Platzregen am frühen Morgen gut erholt. Aber gerade als sich Franco Ferreiro mit seinem Gegner Björn Phau einschlagen wollte, setzte erneut starker Regen ein. Der Oberschiedsrichter entschied, die Einzel an den Positionen vier und zwei in die Halle zu verlegen. Da das Wetter im Laufe des Tages nicht besser wurde, mussten auch die restlichen Spieler in der Halle ausgetragen werden.

In Traar kam Dennis van Scheppingen wie erwartet glänzend zurecht. An Position vier war Benedikt Dorsch lediglich Fischfutter für den Niederländer. Im zweiten Einzel hielt Franco Ferreiro im ersten Satz sehr gut mit, verlor aber den Tiebreak. Im zweiten Durchgang gab es die Höchststrafe (0:6) für den Brasilianer. Francesco Aldi konnte bei seinem Heimdebüt für die Krefelder auf dem für ihn ungewohnten harten Teppich keine Tennis-Feinkost liefern und war klar unterlegen.

Da fühlte sich im Spitzeneinzel Krefelds Nummer eins Brian Dabul in der Halle schon viel wohler. Im Duell gegen den Deutschen Denis Gremelmayr, den Dabul erst vor zwei Wochen auf Sand beim Turnier in Stuttgart geschlagen hatte, verlor der kleine Argentinier den hart umkämpften ersten Satz im Tiebreak. In Durchgang zwei schenkte der Deutsche nach schnellem Rückstand ab, hielt sich dann aber im entscheidenden Champions-Tiebreak schadlos.

Blau-Weiß musste damit beide Doppel gewinnen, um ein Remis zu erreichen. Das Duo van Dennis Scheppingen/Francesco Aldi wehrte sich im zweiten Satz nach Kräften, unterlag aber knapp. Damit hatte der Ausgang im ersten Doppel, das hart umkämpft war, nur noch statistischen Wert.

Quelle: RP

 
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