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Handball: SC Bayer will Anschluss nicht verlieren

VON CHRISTOPH BAUMEISTER - zuletzt aktualisiert: 03.12.2009

Handball Das Handball-Jahr neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Drei Partien muss der SC Bayer Uerdingen noch austragen – allesamt gegen Teams aus der oberen Tabellenregion. Am Samstag ab 19.30 Uhr gastiert im Bayer-Sportpark der TuS Spenge (6.), danach geht es nach Altenhagen-Heepen (3.) und zum Abschluss geht es im ersten Rückrundenspiel gegen den TuS Wermelskirchen (2.). "Zwei Punkte sollten wir noch holen, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten", sagt Spielertrainer Jörg Förderer.

Vom Papier her dürfte das am leichtesten gegen den TuS Spenge fallen. Doch ein detaillierter Blick auf die Statistik verrät, dass sich die Gäste derzeit stark im Aufwind befinden. Von den vergangenen sechs Partien gewannen sie fünf, reisen daher mit viel Selbstvertrauen an. "Der TuS verfügt über eine kompakte 5-1-Deckung, die hart zu Werke geht. Da dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen und selbst aggressiv zur Sache gehen", fordert Förderer. Die eigene Abwehr stand bei den letzten Auftritten meist sehr sicher. Viermal in Folge blieben die Uerdinger unter 30 Gegentreffern. Da aber der Angriff sich regelmäßig durch das Auslassen bester Torchancen hervortut, holte der SC Bayer zu wenig Punkte aus diesen Begegnungen. "Wir können das nur immer wieder trainieren und hoffen, dass es besser wird. Vor allem müssen wir mal wieder mit mehr Tempo aus der Abwehr herausspielen, um dann die leichten Tore zu erzielen", sagt Förderer.

Beim Test am Dienstagabend beim TV Aldekerk (38:34) klappte das ganz ordentlich. "Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Das müssen wir jetzt aber auch mal in einem Meisterschaftsspiel umsetzen", hofft Förderer. Zu mehr Durchschlagskraft könnte dem Team die Rückkehr von Stephan Windrath verhelfen, der wegen Schulteproblemen 14 Tage mit dem Mannschaftstraining aussetzte, nun aber wieder zur Verfügung steht. "Als Linkshänder haben wir mit ihm im rechten Rückraum mehr Variationsmöglichkeiten. Zudem wird Stephan Pletz, der zuletzt immer 60 Minuten durchspielen musste, ein wenig entlastet", erklärt Förderer.

Quelle: RP

 
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