Fußball: Schulterschluss beim KFC Uerdingen
VON OLIVER SCHAULANDT - zuletzt aktualisiert: 06.09.2007Fussball Beim KFC Uerdingen soll künftig endlich wieder der sportliche Teil in den Vordergrund rücken. Und da soll es natürlich weiter nach oben gehen, am liebsten natürlich in die Regionalliga. Dazu wollen künftig alle Gremien alles dran setzen: der Vorstand, der Verwaltungsrat und auch die Hauptsponsoren. „Der Vorstand hat uns ein Konzept vorgelegt, um den KFC auf finanziell gesunde Füße zu stellen. Davon sind wir überzeugt, da stehen wir hinter. Das Konzept ist richtig“, sagte gestern Michael Szukala, Geschäftsführer des Unternehmen Siempelkamp, stellvertretend für die verhinderten beiden Großsponsoren, Klaus Hendrichs und Wolf D. Hauffe. „Das geht aber nicht von heute auf morgen, sondern braucht seine Zeit“, sagte Szukala weiter. Der Verwaltungsratsvorsitzende Olaf Stiller sagte dazu: „Wenn die Sponsoren überzeugt sind, dass das Konzept richtig ist, gibt es für uns keinen Grund, das anders zu sehen.“
Unbestritten ist die derzeitige finanzielle Situation des Vereins. Alle Gremien bestätigten, dass bis zum Saisonende eine Deckungslücke in den Etatplanzahlen vorliege. Diese soll jetzt gemeinsam gefüllt werden: „Wir arbeiten alle daran“, sagte Szugala. Ein Weg dazu wird sein, dass in den kommenden Tagen ein unabhängiges, externes Gremium die Finanzen des KFC genau unter die Lupe nehmen wird. Bis zur Jahreshauptversammlung – geplanter Termin: 22. Oktober – sollen diese Zahlen entsprechend vorliegen.
Zum Streit mit den Ehrenamtlern räumte Vorsitzender Ralf Houben ein, dass dieser nicht vollständig aus der Welt geschaffen, aber zumindest eine Annäherung erzielt worden sei. Beide Seiten hätten, so Houben, Fehler gemacht. Der Weg, den die Ehrenamtler gewählt hätten, sei aus „purer Angst um den KFC“ (Houben) eingeschlagen worden. „Es ist verständlich, dass die Ehrenamtler Angst um den Verein haben. Die haben wir auch gehabt, weil wir zum Teil nicht wussten, wo wir das nötige Geld hernehmen sollten“, sagte Houben.
Vakant bleibt weiterhin das Amt des Zweiten Vorsitzenden. Intensive Gespräche mit Kandidaten liefen aber.
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