Urban/Penkner nur knapp geschlagen
zuletzt aktualisiert: 10.07.2007Rudern (RP) Nur knapp geschlagen wurden Schlagmann Jochen Urban (CRC) und sein Partner Andreas Penkner (Radolfzell) bei der Royal Henley Regatta im Finale des Zweier ohne Steuermann. Im direkten Boot-gegen-Boot-Duell gegen die Südafrikaner Di Clemente/Cech lagen die Deutschen lange in Führung, konnten sich auf der Außenbahn aber nicht komplett vorbeischieben. Immer wennn Urban zum Zwischenspurt anzog, hielten die erfahrenen Südafrikaner, die bereits zum siebten Mal in Henley fuhren und zum dritten Mal den Silver Goblets & Nickels Cup gewannen, entschieden dagegen. Mehr als eine Dreiviertel Länge Vorsprung konnten Urban/Penkner so nicht herausholen, so dass der begeisternde Kampf erst auf den letzten 300 Metern entschieden wurde.
„Die Luft ging uns aus“
„Als die Zuschauerränge immer dichter wurden, ging bei uns die Luft aus. Auf der Strecke hatten wir einfach zuviel investieren müssen“, waren sich Urban und Penkner einig, die den zweiten Auftritt bei dieser traditionsreichsten Ruderregatta der Welt nach dem Triumph im Deutschland-Achter 2005 dennoch in vollen Zügen genossen: „Ein tolles Erlebnis.“ Bis zum Finale hatten die Beiden in den Ausscheidungsrennen zunächst einen Leichtgewichts-Zweier (im Viertelfinale) und den zweiten australischen Zweier Heard/Pragnell (Halbfinale) deutlich ausgeschaltet. Jetzt geht es zum dritten Weltcuprennen nach Luzern, bevor es ernst wird für die Weltmeisterschaften in München.
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