Hockey: Witthaus: Abschiedsspiel gegen Köln um Punkte
VON OLIVER SCHAULANDT - zuletzt aktualisiert: 02.08.2008Hockey Nein, so ganz ist Matthias Witthaus doch noch nicht weg vom Hockey-Bundesligisten Crefelder HTC. Zwar wird der Kapitän im kommenden Oktober zum spanischen Erstligisten Atletico Terrassa wechseln, aber da die Hockeysaison in Deutschland bereits im September anfängt, wird der 25-Jährige zumindest in den ersten fünf Spielen noch für den CHTC den Krummstock schwingen. Damit bekommt er sogar eine Art Abschiedsspiel – und was für eins: Am letzten Septemberwochenende trifft er mit den Krefeldern auf Aufsteiger Rot-Weiß Köln, der mit enormem Aufwand seine Mannschaft aufgerüstet hat und für den unter anderem die früheren CHTCler Timo und Benjamin Wess spielen. Anschließend geht Witthaus nach Spanien, spielt dort bis April mit. Allerdings ist er danach in Deutschland nicht mehr in der laufenden Saison einsetzbar. „Wittie hat uns angeboten, noch für uns zu spielen, aber nur, wenn die gesamte Mannschaft damit einverstanden ist“, sagte CHTC-Teammanager Robert Haake. Die war es offenbar, und dafür sind die Verantwortlichen auch nicht ganz undankbar.
Neben ihrem Kapitän haben die Krefelder zwei weitere Abgänge zu verzeichnen: Christian Achtmann und Michael Brembach. Beide sind beruflich zu stark eingespannt, um entsprechend mit der Mannschaft zu trainieren. Und Till Kriwet wird zumindest in den ersten Spielen fehlen, weil er ab Mitte August auf Weltreise geht und erst Ende September zurück erwartet wird.
Nachdem nun in der Nacht zu Freitag die Wechselfrist endete, meldet der Club fünf Neuzugänge für die kommende Spielzeit. Wie schon seit Längerem bekannt, kommt Max Wüterich von den Stuttgarter Kickers an die Vreed. Der offensive Mittelfeldspieler beginnt in NRW ein Studium und spielt währenddessen für den CHTC. Ähnliches gilt für Philipp Fröschle, der schon beim Club an der Alster Bundesliga-Erfahrung sammelt und mit Rot-Weiß Köln zuletzt in der Zweiten Liga spielte. Der Verteidiger gilt als guter Eckenschütze, könnte also für Witthaus in die Bresche springen.
Die drei weiteren Neuen gehören zur Abteilung „Junge Wilde“. Moritz Rutt (Köln), Felix Klein (Leverkusen) und Yannick Eschler (eigene Jugend) sollen langsam an die Mannschaft heran geführt werden, aber sicher auch das ein oder andere Mal zum Einsatz kommen. Noch offen ist, ob Klaus Michler weiterhin mitmischen wird. „Wir gehen aber davon aus, dass er weiter macht“, sagt Robert Haake.
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