Hückelhoven: 29 000 Euro – Rekorderlös bei Baaler Rocknacht
zuletzt aktualisiert: 30.11.2011Hückelhoven (RP). 29 000 Euro – so viel Geld wie noch nie – kam bei der neunten Baaler Rocknacht zusammen. Bei einer kleinen Feier im Bürgersaal verteilten die Organisatoren die Summe an karikative Einrichtungen.
Insgesamt konnten mit der Baaler Rocknacht damit 145 300 Euro Spendengelder gesammelt werden. "Das ist jährlich unsere größte Einzelspende", sagte Ulrike Clahsen vom Erkelenzer Hospiz sichtlich erfreut.
12 000 Euro für das Hospiz
Werner Königs und Heinz Weidemanns, die Organisatoren der Rocknacht, hatten sie soeben mit 12 000 Euro ausgestattet. Das Hospiz begleitet nicht nur kranke Menschen auf ihrem Weg in den Tod, sondern widme sich auch immer stärker den Angehörigen, sagte Clahsen.
Unter anderem für künstlerische Projekte wird die Spende verwendet. Mit großer Überraschung nahm Dr. Jürgen Wintgens, Vertreter des Vereins Zwergnase, die Spende entgegen. "Ich bin echt von den Socken", sagte der Mediziner. 8000 Euro und damit weit mehr als im vergangenen Jahr kann er seinem Verein mitbringen. Zwergnase hilft Familien, deren Kinder als Frühchen auf die Welt kommen.
Der Verein wolle Menschen mit dieser schwierigen Situation nicht alleine lassen, sagte Wintgens, der gleichzeitig Oberarzt des ElisabethKrankenhauses in Rheydt ist. Der Verein finanziert unter anderem Ausbildungen, die über den rein stationären Bereich hinausgehen.
Die weiteren Gelder verteilten sich auf den Deutschen Kinderhospizverein, Ambulanter Dienst Region Aachen/Heinsberg (4000 Euro), die Organisation AHC Kids, die sich für die Bekämpfung einer seltenen Krankheit einsetzt (2000 Euro) und auf die Baaler Grundschule Mühlenbachschule als Unterstützung des NRW Landesprojektes Jedem Kind ein Instrument. 1000 Euro erhielt das Jugendprojekt Chill out, das in Baal, Brachelen und Doveren aktiv ist. Damit soll ein Spieleraum ausgestattet werden.
Dank an Ortsgemeinschaft Baal
Von einem "besonderen Ereignis" sprach Bürgermeister Bernd Jansen bei der Spendenvergabe. Die Spendensumme sei nicht nur jedes Jahr erneut getoppt worden, es gebe auch unheimlich viele Leute, die sich einbrächten. Der Dank Jansens und der Organisatoren ging deshalb auch ausdrücklich an die Ortsgemeinschaft Baal. "Das ist nicht selbstverständlich", betonte Jansen.
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