Wassenberg: Baubeginn bis 2014?
zuletzt aktualisiert: 23.02.2012Wassenberg (RP). Ungeduldig wartet Wassenberg auf den Baubeginn der B 221-Umgehung, der sich in den vergangenen Jahren immer wieder verzögert hat. Wie geht es nach der jüngsten Offenlegung der überarbeiteten Pläne für die Ortsumgehung Wassenberg (Wildenrath bis L117) weiter?
Das komplizierte Abstimmungsverfahren sieht vor, dass alle Stellungnahmen der Bürger und Behörden der Bezirksregierung in Köln, die das Planfeststellungsverfahren veranwortet, zugestellt werden. Mitarbeiter des Straßenbauamtes NRW/Mönchengladbach erstellen eine Übersicht der Stellungnahmen, die dann in einem Erörterungstermin besprochen werden, zu dem alle Einwender eingeladen werden. Sinn dieses Termins sei es, so Wilhelm Höfener von Straßen NRW, die unterschiedlichen Standpunkte zu erläutern, abzuwägen und sich – im Idealfall – auf eine Umsetzung zu einigen.
Das Ergebnis, auch die unversöhnlich bleibenden Positionen, werden zu Protokoll gebracht und der Bezirksregierung vorgelegt, die dann in Kooperation mit den Straßenplanern eine Entscheidung trifft – entweder auf Veränderungsvorschläge eingeht und Planänderungen anordnet (wie im jüngsten Fall) oder Einwände begründet verwirft.
Am Ende fällt die Bezirksregierung den sogenannten Planfeststellungsbeschluss. Der bedeutet im Allgemeinen ,grünes Licht' für die Vorbereitungen des Baubeginns. Allerdings kann gegen den Beschluss geklagt werden, räumt Höfener ein. Aber nur im Ausnahmefall hätten solche Klagen aufschiebende Wirkung.
Bislang wenig Einwände
Ob es zu weiteren Verzögerungen kommt, ist schwer einzuschätzen. Höfener rechnet jedoch mit dem Planfeststellungsbeschluss im nächsten Jahr und hält einen Baubeginn bis 2014 für möglich.
Wie Wassenbergs Fachbereichsleiter (Planen/Bauen) Norbert Sendke mitteilte, hätten sich zwar etliche Bürger die ausgehängten Pläne erläutern lassen, es seien aber nur wenige schriftliche Äußerungen eingegangen und keine gravierenden Einwände zur aktuellen Überplanung erhoben worden. Auch in Erkelenz und Wegberg, die am Rande von der Trasse berührt werden, ließen sich Bürger informieren, berichteten Verwaltungsmitarbeiter, schriftliche Stellungnahmen lägen bislang nicht vor. Frage des Tages
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