Wegberg: Unstimmigkeiten in der Kunstschule
VON KERSTIN DE HAAS - zuletzt aktualisiert: 23.08.2006Wegberg (RPO). Der künstlerische Leiter der gerade neu eröffneten Kunstschule Wegberg hat seine Aufgaben niedergelegt. Das bestätigten sowohl Hans Werner Knorr selbst als auch die Betreiberin der Kunstschule, Patricia Olivier-Sicher, gestern auf Nachfrage der RP.
„Ich habe aufgrund von Meinungsverschiedenheiten in der vergangenen Woche beschlossen, dass eine Zusammenarbeit für mich nicht mehr möglich ist“, sagte Knorr, der für die Umsetzung des gesamten Konzeptes zuständig war. „Das ist bedauerlich in so kurzer Zeit, nachdem man ein Projekt hat wachsen sehen.“ Hinter dem Konzept steht Knorr weiterhin: „Das Potenzial der Menschen in der Region ist vorhanden und die Sache liegt mir sehr am Herzen, deshalb wünsche ich der Kunstschule, dass das Konzept aufgeht. Ich freue mich, wenn andere das weitermachen und dazu beitragen.“
Das Dozententeam habe er über die Sachlage informiert. Eine Dozentin sei daraufhin abgesprungen, ein Ersatz aber bereits gefunden, erklärte Patricia Olivier-Sicher. „Diese Unstimmigkeiten sind schade, aber es ist nunmal so“, meinte sie. Das Angebot der Kunstschule sei nicht gefährdet. „Wir haben den Beginn der Kurse eine Woche nach hinten und die Workshops vom vergangenen Wochenende auf den nächsten Termin geschoben. Dabei gibt es überhaupt keine Probleme, die Leute haben Verständnis für diese Startschwierigkeiten“, sagte die Leiterin der Kunstschule. Dennoch wäre es ihr recht, wenn der Posten des künstlerischen Leiters schnellst möglich wieder besetzt würde. Das Angebot für Anfänger und Fortgeschrittene soll außerdem noch um einige Kurse ergänzt werden.
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