Wassenberg: Wassenbergs neue Ordnungshüter
VON STEFFI MAGER - zuletzt aktualisiert: 04.02.2008Wassenberg (RPO). Ausgefallene Kostüme, originell gestaltete Wagen und viel Kamelle ließen die Herzen der Jecken in Wassenberg höher schlagen. 29 Vereine und Gruppen aus Birgelen, Wassenberg, Rosenthal, Effeld, Krafeld, Orsbeck, Myhl und Wildenrath schlängelten sich durch die Straßen.
Prinz Volker I., seine Prinzessin Silvia II. und Kinderprinzessin Chantal I. blickten gelassen dem Höhepunkt der Session entgegen. Das Wetter spielte mit, und die Jecken waren beim Zug durch Birgelen und Wassenberg gut gelaunt. „Die feschen Polizistinnen passen auf“, sagte Prinz Volker.
Wassenbergs Police Academy
Unter dem Motto „Wassenberger Ordnungshüter“ hatte sich eine 23-köpfige Fußgruppe formiert, die als „New York Police Academy“ für Ruhe und Ordnung während des Zuges sorgte. Allein den „Birgelener Zoo“ und die Fußballfrauen Birgelen, die als rote Teufel verkleidet waren, in Schach zu halten, war eine anspruchsvolle Aufgabe für die Police Academy.
Auch der Wagen der Karnevalsfreunde Brühl spielte auf die „Ruhe“ in Wassenberg an. „Friede, Freude, Eierkuchen – den Streit im Rat muss man jetzt suchen“. Mit 45 Teilnehmern eine der stärksten Gruppen beim diesjährigen Karnevalszug.
Insgesamt nahmen 29 Vereine und Fußgruppen am närrischen Lindwurm durch Birgelen und Wassenberg teil. Zwar seien dies weniger Gruppen als im vergangenen Jahr, aber dafür seien sie personell stärker, erklärte Zugleiter Heinz Wynen.
Den Zugleiter freute es besonders, dass Gruppen aus Wildenrath, Effeld, Rosenthal, Myhl, Krafeld und Orsbeck den Wassenberger Zug bereicherten. Effeld brachte sein Kinderprinzenpaar Thomas II. und Maren I. mit, die mit einer Pferdekutsche vorfuhren.
Umsäumt von ihren Frauen, Männern und Kindern der Karnevalsgesellschaft „Kongo“ zog der Elferrat auf seinem Schiff durch die von Karnevalisten eng besiedelten Straßen. Ausgelassen feierten die Jecken und jubelten dem Prinzenwagen zu. Volker I. kam richtig ins Schwitzen bei den vielen Kamellen, die er werfen musste.
Für Wassenbergs Karnevalisten ein gelungener Tulpensonntag.
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