Handball: Beim TV Vorst zählt nur der Einsatzwille
VON SEBASTIAN KEILHOLZ - zuletzt aktualisiert: 28.01.2010Die richtige Einstellung, Leidenschaft und Kampf - das sind die Attribute, die Verbandsligist TV Vorst an den Tag legen muss, um erfolgreich zu sein. Denn meist verließ der TVV nur in den Spielen als Verlierer den Platz, in denen der letzte Wille gefehlt hat. Viele waren es indes nicht.
"Nach dem schwachen Auftritt in Lank hat letzte Woche in Schermbeck in dieser Hinsicht wieder alles gepasst", sagt Trainer Eckhart Schuster, der weiß, dass es spielerisch und von die individuelle Klasse betreffend sicher besser Teams in der Liga gibt, als Vorst.
Der VfL Rheinhausen gehört nicht in die Kategorie. Daher soll nach dem Unentschieden der Vorwoche gegen das Kellerkind mal wieder ein Sieg her. "Das Spiel wollen und müssen wir gewinnen", fordert Schuster. Mit gerade einmal vier Pünktchen rangiert der VfL auf dem vorletzten Tabellenplatz. Auf die leichte Schulter nehmen dürfen die Grün-Weißen die Partie jedoch keinesfalls.
So stolperte schon so manches Team über die tempoverschleppende Spielweise der erfahrenen Rheinhausener. Zuletzt die HSG Vennikel, die in der Vorwoche mit 24:28 unterlag. "Wir müssen hinten konsequent arbeiten, um möglichst oft in den Gegenstoß zu kommen", gibt Schuster die Marschrichtung vor.
Turnerschaft will punkten
Für die Turnerschaft Grefrath wird es im Abstiegskampf der Landesliga langsam ungemütlich. Zwar hat das Team von Trainer Niklas Eirmbter noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz, doch drei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz bereiten Eirmbter schon Kopfzerbrechen.
"Wir müssen nun anfangen zu punkten", weiß der oberste Grefrather Übungsleiter. Bei der Zweitvertretung des TV Aldekerk (Sonntag, 18.30 Uhr) erwartet die Turnerschaft allerdings keine leichte Aufgabe, denn der Aufsteiger ist individuell zum Teil sehr stark besetzt. "Da müssen wir im Verbund dagegenhalten", fordert Eirmbter. Hoffnung auf Punkte birgt die Erkenntnis, dass die Leistungen in den letzten Spielen keinesfalls schwach waren.
"Wir sind immer dran, agieren phasenweise auf Augenhöhe, aber es fehlt dann immer wieder das letzte Quäntchen", sagt Eirmbter. Personell sieht es beim Kellerkind gut aus, einzig Fabian Tegetoff fällt aus.
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