Tennis: Blau-Weiß plant für die Bundesliga
VON JÖRG ZELLEN - zuletzt aktualisiert: 10.01.2007Tennis Olaf Merkel macht einen recht entspannten Eindruck. Nachdem der Teamchef von Blau-Weiß Krefeld in den vergangenen Monaten ein Wechselbad der Gefühle erlebte – nach dem besten Saisonergebnis der Vereinsgeschichte wurde aus finanziellen Gründen sogar kurzzeitig der Rückzug aus der Bundesliga befürchtet –, bastelt der Tennislehrer derzeit fleißig an der Mannschaft für die kommende Erstliga-Spielzeit. „Wir wollen so viele unserer Leistungsträger halten und gleichzeitig unseren Nachwuchsspielern eine Chance geben“, sagte Merkel im Gespräch mit unserer Zeitung.
Bislang habe es bereits einige „sehr positive Gespräche“ mit Maximo Gonzales und Dennis van Scheppingen gegeben. Beide übertrafen in der Saison 2006 die in sie gesetzten Erwartungen. So war es auch bei Diego Hartfield, der sich ob seiner stets kämpferischen Einstellung schnell in die Herzen der Krefelder Tennisfans spielte. Doch um den Argentinier mit österreichischem Pass halten zu können, müsste Blau-Weiß ganz tief in die Klubschatulle greifen. Laut RP-Informationen soll auch die zahlungskräftigere Konkurrenz aus Aachen und Halle an dem quirligen Sandplatzwühler interessiert sein. Definitiv nicht mehr das Blau-Weiß-Trikot tragen wird Thierry Ascione, dem der Stadtwald-Klub kein neues Angebot unterbreitete.
Olaf Merkel will drei bis vier seiner Nachwuchs-Leute fest in den Bundesliga-Kader integrieren. „Mario Lesic wird sicher dabei sein. Auch Sven Andre und Pascal Wilkat werden wohl einige Spiele machen können.“ Den Spielplan für die Saison 2007 befürwortet der Teamchef. „In diesem Jahr werden wir fünf statt vier Heimspiele haben, dafür aber an zwei Freitagen spielen müssen.“ Zu Gast sind Aachen, Reutlingen, Düsseldorf, Solingen und Erfurt freuen.
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