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Tennis: Ex-Davis Cup-Spieler Karsten Braasch gewinnt Krefeld Open

VON FRANK LANGEN - zuletzt aktualisiert: 21.07.2008

Auch wenn die Verantwortlichen des Crefelder TC die Hälfte der Turnierwoche mit dem Regenwetter zu kämpfen hatten, dürften Turnierdirektor Horst Giesen und sein Team am Ende mehr als zufrieden gewesen sein. Die 18. Krefeld Open waren nicht nur mit einem Teilnehmerrekord quantitativ, sondern auch von der Qualität her so gut besetzt wie nie zuvor. „Hier würde so manch einer, der bei der EM in Baden-Baden ins Finale kommt, gar nicht so weit kommen“, erklärte Manfred Jungnitsch (GW Lingen), Sieger der Herren AK 50.

Karsten Braasch trug sich erwartungsgemäß in die Siegerliste der Krefeld Open auf der Anlage des Crefelder Tennisclubs ein.  Foto: RPO
Karsten Braasch trug sich erwartungsgemäß in die Siegerliste der Krefeld Open auf der Anlage des Crefelder Tennisclubs ein. Foto: RPO

Da sich alle Aktiven wieder an der Kempener Allee sichtlich wohl fühlten, versprachen viele, dass es im nächsten Jahr ein Wiedersehen gibt. Dazu gehörte auch Ex-Davis Cup-Spieler Karsten Braasch, der die Erwartungen bei seinem ersten Auftritt in Krefeld voll erfüllte. Der Publikumsmagnet warf im Halbfinale Vorjahressieger Jan Stremmel (TC Gürzenich) mit 6:4 und 6:4 raus, um dann gestern gegen Stefan Eggmayer (Lingerner TV) mit 6:4 und 6:1 einen souveränen Finalsieg zu feiern. Einzig die Regenunterbrechung zwischen den Sätzen konnten den Linkshänder kurzzeitig stoppen. In dieser Zeit mussten die Helfer des CTC Schwerstarbeiten leisten, um die Plätze wieder spielfähig zu machen. Der Aufwand wurde belohnt. So lieferten sich im Endspiel der Damen AK 40 Titelverteidigerin Olga Shaposhnikova und Gabi Kirchner das wohl längste Endspiel in der Geschichte der Krefeld Open, welches nach fünf Stunden inklusive Unterbrechungen mit 4:6, 7:6 und 6:2 an Shaposhnikova ging.

Beim letzten Regenschauer war der CTC dann allerdings machtlos. Das Endspiel der Herren AK 45 zwischen dem Grefrather Detlef Hungerberg (Sportpark Rheinbach) und dem Luxemburger Johny Goudenbour (TG Gürzenich) musste beim Stande von 6:4 und 1:1 für Hungerberg in die Halle verlegt werden. Doch auch der Belagwechsel hinderte Hungerberg nicht daran, den zweiten Satz mit 6:4 für sich zu verbuchen. Im Anschluss musste Hungerberg mit seinem Partner Cornelius Nolte nochmals im Endspiel der Herren AK 40 gegen das Spitzendoppel Jan Stremmel/Karsten Braasch ran, das Ergebnis lag allerdings bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

Quelle: RP

 
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