Handball: Favoriten setzen sich durch
VON CHRISTOPH BAUMEISTER - zuletzt aktualisiert: 04.01.2010Das Viertelfinale des Handball-Kreispokals verlief mit Ausnahme des Siegs von Vorst über Dülken ohne größere Überraschungen. Aldekerk und Hüls kamen mühelos weiter.
TV Anrath - TV Aldekerk 27:41 (15:18) Deutlich mit 41:27 (18:15) setzte sich Oberligist TV Aldekerk bei Bezirksligist TV Anrath durch. In der ersten Halbzeit hielt der Außenseiter gut mit, lag bis zum 9:8 sogar in Führung. "Wenn man zu einer klassentieferen Mannschaft fährt, denkt man zuerst immer, dass man locker durchkommt.
Doch die Anrather haben bewiesen, dass sie auch Handball spielen können", sagte TVA-Coach Burkhard Heesen. Dessen Team zog dann mit drei Toren hintereinander auf 13:10 davon und legte damit den Grundstein zum Sieg. Unmittelbar nach der Pause machte Aldekerk richtig ernst und setzte sich binnen weniger Minuten auf 28:18 ab. "
In dieser Phase haben wir zu viele leichte Fehler gemacht. So etwas darf man sich gegen einen solchen Gegner nicht erlauben, das wird gnadenlos bestraft", sagte Anraths Trainer Heinz-Gerd Jakobs. Aldekerk: Thomessen - Kleinelützum, Greven (je 7/3), Welzel (5), Liesebach, Pietralla, Schäfer, Gernand (je 3), Reimers (3/2), Plhak, Kurtz, Walch (je 2), Schellekens (1)
Turnerschaft St. Tönis - Hülser SV 31:36 (14:18) Erwartungsgemäß behielt Verbandsligist Hülser SV bei Bezirksligist St. Tönis die Oberhand. Die Gäste ließen von der ersten Minute keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die Partie gewinnen wollen und erspielten sich schnell einen Vier-Tore-Vorsprung (10:6), den sie bis zur Pause hielten.
Im zweiten Durchgang vergrößerten sie den Abstand sogar zwischenzeitlich auf 25:18. Dann wechselte Trainer Peter Zander, der seit etwa drei Wochen beim HSV im Amt ist, viel durch und probierte einige taktische Dinge aus. Der Sieg geriet aber zu keiner Zeit in Gefahr. "Für uns war das ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen. Ich konnte viel experimentieren und wichtige Erkenntnisse für die Meisterschaft gewinnen", sagte Zander. St. Tönis: Motz - M. Löcher (6), van Huuksloot (5/1), Meindl (4), Huypen (4/1), Schrade (3), Faßbender (3/1), Meyer, T. Löcher (je 2), Saure (1/1), Dieris (1), Lerch Hüls: Thomassen, C. Eickmanns - Thelen (14/4), T. Eickmanns, Genneper, Bothe (je 4), Sobiech (4/1), Schwarz (3/1), Tillmann, Hanka, Kessel (je 1), Fialek
TV Vorst - SG Dülken 32:30 (14:12) Eine kleine Überraschung gelang Verbandsligist TV Vorst, der Oberligist Dülken aus dem Wettbewerb warf. "Man muss fairerweise dazu sagen, dass Dülken nicht in Bestbesetzung angetreten ist", sagte TVV-Coach Eckart Schuster. Seine Mannschaft erwischte eine gute erste Halbzeit, in der sie sich zwischenzeitlich auf 14:9 absetzte. Kurz vor und unmittelbar nach dem Seitenwechsel gelang den Hausherren aber so gut wie gar nichts mehr. "Wir waren in dieser Phase total unaufmerksam", bemerkte Schuster.
Das nutzte Dülken, um mit einem einen 10:1-Lauf mit 19:15 in Führung zu gehen. Vorst zeigte sich jedoch unbeeindruckt und drehte den Spieß wieder um (28:23). Die SG verkürzte noch einmal auf 29:30, doch am Ende bewies Vorst die besseren Nerven. Vorst: Jendrsczok, Scheuer - Dohmen (7), Zimmermann (5), Bröxkes, Schuffelen (je 4), Sufryd, Kreilein, Stassen (je 3),van Rissenbeck, Küpper, Heghmanns (je 1), Wieser
Bereits Mitte Dezember war Oberligist DJK Adler Königshof durch einen ungefährdeten 33:25-Erfolg beim SC Waldniel ins Halbfinale eingezogen. Dort gastiert das Team von Trainer Olaf Mast am 13. Februar beim Hülser SV. Am gleichen Tag empfängt der TV Vorst den TV Aldekerk. Das Endspiel findet am 27. März statt.
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