Eishockey : Grefrath verkaufte sich ohne Sechs ganz gut
zuletzt aktualisiert: 09.01.2012Eishockey (RP). Gleich sechs Stammspieler fehlten dem Regionalligisten Grefrather EG beim ersten Relegationsspiel in Herford um den Aufstieg in die Oberliga. Trotzdem verkaufte sich die junge Mannschaft von Trainer Karel Lang gut und unterlag erst in der Schlussphase mit 1:5 (0:2, 1:2, 0:1).
Die Herford Dragons begannen druckvoll und zeigten den Gästen sofort, dass in der Oberliga viel schnelleres Eishockey gespielt wird. Der Phoenix legte aber schnell seine Nervosität ab und versuchte mit viel Kampf und Einsatz dagegen zu halten. Trotzdem war der Zwischenstand von 0:2 nach Toren in der 12. und 17. Minute verdient.
Im Mittelabschnitt präsentierten sich die Gäste als gleichwertiger Gegner, erspielten sich Chancen und wurden mit dem Anschlusstreffer durch Rene Reuter (30.) belohnt. Grefrath wurde nun immer stärker und war dem Ausgleich sehr nahe, doch die routinierten Gastgeber nutzten das offensive Spiel des Phoenix und konterten in der 33. Minute zum 1:3. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und stürmten weiter.
Doch ein weiterer Konter fünf Minuten vor dem Drittelende brachte sie um den verdienten Lohn. Es spricht für das Team von Karel Lang, dass es auch im Schlussabschnitt nie aufgab. Es ergaben sich zahlreiche Chancen für die Blau-Gelben, doch mit viel Routine brachten die Dragons diese Drangperiode der GEG über die Runden. Das 5:1 (57.) besiegelte die Niederlage der GEG im ersten Auftritt in der Oberliga Pokalrunde.
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