Handball: Gute Deckung sichert VT-Sieg
VON UWE WORRINGER - zuletzt aktualisiert: 08.02.2010Den Handballdamen der VT Kempen gelang ein nicht einkalkulierter 24:22-Sieg bei der SG Knetterheide-Schötmar.
Extra-Lob für Verena Borrmann und Britta Köttelwesch. Platz acht bleibt in Reichweite.Gut gelaunt verließ Björn Willunat gestern das Schulsportzentrum Aspe. Dazu hatte der Trainer der VT Kempen auch allen Grund. Denn seiner abstiegsbedrohten Mannschaft gelang bei der SG Knetterheide-Schötmar ein nicht gerade einkalkulierter 24:22 (11:13)-Sieg. In der Tabelle wirkte sich das nicht direkt aus. Vorerst bleibt es beim 11. Platz. Doch der rettende achte Rang bleibt in Reichweite. Den belegt derzeit die 2. Mannschaft von Bayer Leverkusen mit einem Punkt Vorsprung, aber auch mit einem weniger absolvierten Spiel. Ein Bayer-Sieg im Nachholspiel vorausgesetzt, wären es auch nur zwei Zähler, die auf EtuS Wedau fehlen würden.
Ausschlaggebend für den Auswärtssieg war eine von Beginn an gut funktionierende Deckung der VT. Nur im Angriff taten sich die Gäste etwas schwer, agierten oft zu ungeduldig, konnten aber nach Toren zumindest bis zum 6:6 immer mithalten. Eine kleine Schwächephase ermöglichte den Gastgeberinnen bis kurz vor der Pause auf 12:9 davon zu ziehen. Doch die VT fand rechtzeitig wieder in die Spur und gestaltete den Pausenrückstand erträglich.
Mit Beginn der zweiten Hälfte wusste sich die VT-Deckung weiter zu steigern. Die vorwiegenden Anspiele am Kreis fanden nun kaum noch Abnehmer. Mit dem Ergebnis, dass die SG in den zweiten 30 Minuten nur noch acht Treffer landen konnte. In der 40. Minute ging die VT folgerichtig beim 16:15 erstmals in Führung. Auf der Siegesstraße war sie damit aber noch nicht, denn der SG gelang zwischenzeitlich der Ausgleich zum 20:20. Die Gegenwehr der Gastgeberinnen war aber kurz darauf gebrochen, als die Kempenerinnen den Ausgleich mit dem 22:20 beantworteten.
Auch wenn die SG in Sachen Torverwertung nicht gerade stark auftrumpfte, so hatte Kempens Torfrau Verena Borrmann sicherlich großen Anteil am Sieg. In den letzten zehn Minuten schloss sich Sandra Stöckmann nahtlos an. Ein Extra-Lob ging auch an Britta Köttelwesch, die sich "gut zurück gemeldet hat". Die zwei wichtigen Punkte schrieb Willunat aber der gesamten Mannschaft zu: "Sie hat eine gute Kollektiv-Leistung gezeigt. Für den Moment können wir uns zweifellos freuen. Mal sehen, was der Sieg am Ende wert ist. Er hat uns auf jeden Fall bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind".
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