Fußball: Küppers dreimal erfolgreich
VON UWE WORRINGER - zuletzt aktualisiert: 13.10.2008Tönisberg fertigte SuS Dinslaken 6:0 ab. Knappe 1:2-Niederlage für Bockum in Rhede.
Fischeln gewinnt 1:0 gegen Richrath. Für Linn gab es beim 1:3 in Mönchengladbach nichts zu holen.Landesliga 3 Der VfL Tönisberg ist seit gestern erster Verfolger von Spitzenreiter VfL Rhede. Ein Grund dafür war der deutliche und hoch verdiente 6:0 (3:0)-Heimsieg gegen SuS Dinslaken. Außerdem profitierte der VfL davon, dass dem nächsten Gegner aus Sonsbeck vier Punkte abgezogen wurden. Der SV setzte einen nicht spielberechtigten Spieler ein.
„Von Beginn an hellwach sein“, peitschte Keeper Markus Brock seine Vorderleute an. Das waren sie auch, denn durch André Küppers (6.) und Michael Schmitz (7.) legte der VfL einen Blitzstart hin.Nach dem frühen 2:0 nahmen die Gastgeber allerdings erst einmal eine Auszeit, so dass die spielerisch unterlegenen Gäste über den Kampf in die Partie kamen. Das VfL-Tor brachten sie aber nicht in Gefahr. Von den Hausherren kam bis kurz vor der Pause aber auch nicht viel, bis ein schöner Spielzug über Schmitz und André Köhler bei Küppers landete, der problemlos seinen zweiten Treffer markierte (39.). Michael Grintz hatte sogar nach Vorlage von Küppers noch das 4:0 auf den Fuß, doch sein Heber strich knapp über den Querbalken (44.).
Nach Vorarbeit von Gülbey Yigitkurt, neben Köhler einer der Aktivposten, durfte Küppers sogar sein drittes Tor bejubeln (47.). Spätestens danach stellte sich nur noch die Frage nach der Höhe des Sieges. Doch die Hausherren entdecken ihre Spiellaune ohne sich weitere Chancen zu erarbeiten. So mussten die VfL-Anhänger einige Zeit auf das 5:0 warten, das Köhler nach gutem Einsatz von Yigitkurt erzielte (65.). Das 6:0 blieb dem Vorbereiter vorbehalten, der unter gütiger Mithilfe des übergewichtigen und unbeweglichen Keepers Milan Klajjic ins lange Eck traf (73.). (Der Schlussmann machte schon zuvor nicht immer eine gute Figur.)
Als Fazit blieb, dass der VfL Tönisberg in spielerischer Hinsicht phasenweise wie ein Spitzenteam auftrat. Hätte er konsequent seine Linie behalten, wäre ein zweistelliger Sieg möglich gewesen. Aber auch mit dem halben Dutzend konnte VfL-Trainer Frank Goldau gut leben: „Das ist schon eine zufrieden stellende Ausbeute, weil wir bisher nur so wenige Tore geschossen haben.“
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