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Rennsport: Platz zwei in der Grünen Hölle

VON MARTIN OVERKAMP - zuletzt aktualisiert: 14.06.2007

Der Willicher Benedikt Bockels hat beim ADAC Zurich 24 Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings auf Anhieb Platz zwei in der Juniowertung eingefahren.

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Motorsport Der 19 Jahre alte Nachwuchsrennfahrer Benedikt Bockels konnte mit seiner Premiere auf dem Nürburgring wahrlich zufrieden sein: Auf Anhieb raste der Nachwuchsfahrer im Ford Fiesta ST auf den zweiten Platz der Juniorwertung beim 35. ADAC Zurich 24 Stunden-Rennen.

Das waren tolle Eindrücke“, erzählte der Willicher Motorsportlernach seiner Premiere auf der Nürburgring-Nordschleife. Zum Mal überhaupt war der Pilot des Teams rhino‘s junior squad in einem Rennen auf der 25,378 Kilometer langen „Grünen Hölle“, wie F1-Pilot Jackie Stewart einmal die Nordschleife bezeichnete, gestartet. „Ich kannte den Kurs zwar schon durch Testfahrten aber vor solch einer Kulisse war es einmalig“, schwärmte der 19-jährige nach dem Rennen. Über 200 000 Zuschauer sahen die Rennen und feuerten die Piloten bei jeder Runde an.

Im Training auf Platz 14

Schon beim Zeittraining wusste Boeckels zu überzeugen und mit schnellen Rundenzeiten zu glänzen: Startplatz 14 im überaus harten Feld der 170 PS starken Tourenwagen beeindruckte auch seinen Teamchef Ingo Leipert. „Wichtig war, dass das Auto heil geblieben ist und ich mir eine gute Ausgangsbasis für das Rennen geschaffen hatte. Vom ersten zum zweiten Zeittraining habe ich noch einmal elf Sekunden gut gemacht und bin sehr zufrieden“, erzählte der junge Willicher.

Das Rennen selbst ging über vier Runden – und noch einmal gab es eine Steigerung. Die einmalige Fankulisse beflügelte Benedikt Boeckels offenbar, er fuhr die gleichen Zeiten wie die Spitzengruppe und kam immer besser mit dem Ford Fiesta ST zurecht. Am Ende verpasste er mit Rang elf nur knapp die Top 10-Plätze, war aber dennoch sehr glücklich über Platz zwei der Juniorwertung hinter seinem Teamkollegen Christopher Mies: „Ich habe mich auf der Piste sehr wohl und hätte am liebsten gar nicht mehr aufgehört. Mit jeder Runde machte es mehr Spaß“, schilderte Bockels.

Allerdings wusste er auch: „Die Nordschleife kann man wohl nie richtig beherrschen. Man findet immer noch etwas, wo man noch einen Tick schneller könnte“, hat Benedikt Boeckels erfahren. „Wichtig ist aber auch, dass man mit Respekt und Verstand an die Sache rangeht. Wenn man sich überschätzt, dann ist man schnell neben der Strecke.“

Das Ziel anzukommen hat der Willicher bravourös gelöst, und am Auto gab es nur eine leichte Schramme nach einer Startkollision, die aber fast schon normal ist und keinen Einfluss auf das Rennen selbst hatte.

Quelle: RP

 
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