Eishockey: Preussen und Grefrath wieder vereint
zuletzt aktualisiert: 05.01.2012Für die beiden hiesigen Eishockeyclubs aus der Regionalliga und der Oberliga beginnt die Runde um den Oberligapokal unter gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen.
Der Oberligist EHC Krefeld "Die Preussen" will in den Spielen gegen drei Oberligisten und gegen die vier Regionalligisten möglichst die Nase vorne haben und am Ende zu den ersten Vier in dem Achterfeld gehören, um dann in der kommenden Saison auch wieder in der dritthöchsten Liga zu spielen.
Die Grefrather EG geht im Gegensatz zu den Preussen völlig losgelöst in die Serie. Das Team von Trainer Karel Lang hat seine Hausaufgaben bereits gemacht. Klassenerhalt hieß das Ziel, das der Phoenix mit der Teilnahme am Oberligapokal bereits erreicht hat. "Wir wollen als krasser Außenseiter unsere Gegner ärgern und vielleicht den einen oder anderen Sieg erringen. Schön wäre es, wenn wir auch einen Oberligisten schlagen könnten, das wäre dann der Lohn für unsere junge Mannschaft", sagte Trainer Karel Lang.
Der Coach ist immer noch angetan von der Leistung seiner Spieler in der Vorrunde, in der sie als Aufsteiger den dritten Platz in dem Neunerfeld erringen konnten und zehn von 16 Spielen gewann. An der Niers macht man sich auch keine Gedanken um Neuzugänge oder Abgänge. Der Vorstand weiß, dass er mit dem gleichen Team in der Runde spielt und dass jeder einzelne Spieler die kommenden Begegnungen als Lohn für die erbrachten Leistungen genießen wird. Heute um 21 Uhr tritt der Phoenix in Ostwestfalen beim Herforder EV an.
Die Preussen werden ihre Mannschaft auch nicht verändern und gehen als Oberligist die Abstiegsrunde natürlich unter ganz anderen Voraussetzungen an. Für sie ist es wichtig, die Klasse zu halten, um weiterhin in der Oberliga den jungen Nachwuchstalenten die bestmögliche Ausbildung zu bieten.
Darum werden sie alles daran setzen, am Ende einen der ersten vier Positionen zu belegen. Denn es wäre ja unlogisch, den Doppelaufstieg in der vergangenen Saison leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Darum galt der erste Blick von Trainer Elmar Schmitz auch dem Spielplan. "Ich bin zufrieden.
Bis auf die Partie in Darmstadt am 15. Januar gibt es keine Überschneidungen mit den Terminen der DNL. In allen übrigen 13 Begegnungen können wir auf die Spieler aus Ralf Hojas Team zurückgreifen", sagte Schmitz. Denn die Mitwirkung der jungen Wilden macht das Preussenteam stabiler und kompakter, wie es die letzten Spiele der Vorrunde auch gezeigt haben.
Der Coach hat bereits mit seinen Spielern gesprochen, die in dieser Runde beweisen wollen, dass sie erheblich besser spielen können, als es der vorletzte Tabellenplatz in der Abschlusstabelle aussagt. Beweisen kann es das Team morgen um 20 Uhr in der Rheinlandhalle, wenn der ESC Darmstadt zu Gast ist.
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