Handball: Schuster zollt Derby-Gegner Respekt
VON SEBASTIAN KEILHOLZ - zuletzt aktualisiert: 26.02.2010Handball In Duellen mit dem TSV Kaldenkirchen ging es für den TV Vorst in der Vergangenheit oftmals heiß her. Am Samstag ist wieder "Derby-Zeit", wenn das Team von Eckhart Schuster um 19.15 Uhr in der Rudi-Demers-Halle auf den benachbarten TSV trifft. "Kaldenkirchen gehört aktuell zu den stärksten Mannschaften der Liga", zollt Schuster dem kommenden Gegner höchsten Respekt.
Nach schwachen Saisonbeginn berappelten sich die Mannen von Coach Arno Heyer und gewannen vier der letzten fünf Partien. Besonders der starke Kaldenkirchener Rückraum um den wurfgewaltigen Sebastian Gerrits bereitet Schuster Kopfzerbrechen. "Einige Tore müssen wir hier in Kauf nehmen, da können wir sie nicht ganz stoppen", sagt Schuster. Vielmehr komme es darauf an, diese Tore mit eigenen Aktionen auszugleichen. "Wir müssen viel Tempo nach vorne machen und Kaldenkirchen beschäftigen", fordert Schuster. "Nur wenn wir sie unter Druck setzen, werden wir erfolgreich sein." Neben dem konsequenten Umsetzen der eigenen Abläufe, setzt Schuster auch wieder auf die zuletzt so laufstarke und stabile Deckung. "Da müssen wir wieder intensiv arbeiten", sagt Schuster, der für das Lokalduell alle Mann an Bord hat.
Vertrag wird nicht verlängert
Bei der Turnerschaft Grefrath durfte man mit dem abgelaufenen Wochenende sehr zufrieden sein. Nach dem Sieg über Neukirchen und dem guten Auftritt in Korschenbroich, konnte das Kellerkind endlich die Abstiegsränge verlassen. Für Trainer Niklas Eirmbter hatte das durchaus erfolgreiche Wochenende aber noch einen bitteren Beigeschmack. So wurde dem obersten Übungsleiter vom Vorstand mitgeteilt, dass sein zum Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. "Schade, denn wir waren gerade auf einem guten Weg", kommentierte Eirmbter die für ihn überraschende Entscheidung. Beim SV Straelen (Samstag, 19.30 Uhr) soll die Mannschaft davon unbeeindruckt erneut siegen. Die Gastgeber stehen punktgleich mit der Turnerschaft auf Rang elf. "Das ist ein Vier-Punkte-Spiel, beide Teams sind auf Augenhöhe", weiß Eirmbter. Das Hinspiel war schon sehr eng, als Grefrath unglücklich mit einem Tor unterlag. "Deshalb haben wir also noch etwas gutzumachen", sagt Eirmbter.
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