Fußball: Torhüterin beißt Grefraths Stürmerin
zuletzt aktualisiert: 29.04.2008In einem Spiel auf hohem Niveau holte Verbandsligist Viktoria Krefeld beim 3:3 (0:1) TB Heißen einen Punkt, mit dem beide Teams zufrieden waren. Auf dem holprigen Aschenplatz waren die Gastgeberinnen zu Beginn agiler, doch die Viktoria war mit ihren schnellen Kontern immer gefährlich.
In der 35. Minute führte ein solcher Konter zum 0:1, als Anne-Kathrin Wöhlcke zur Stelle war. Die kämpferische Einstellung der Hausherrinnen prägte auch den Beginn der zweiten Halbzeit. Der verdiente Ausgleich ließ das Spiel der Viktoria etwas erlahmen, die Konter wurden nicht mehr so zügig gespielt. Das Resultat war die 2:1-Führung für Heißen in der 60. Minute, der noch etliche Chancen folgten. Doch die Mannschaft von Trainer Phil Wilkinson zeigte Moral, und nach einem Freistoßtreffer durch Gaby Hartjes zum 2:2 war Krefeld wieder da. Als dann Uschi Meyer mit einem Abstaubertor das 3:2 (80.) erzielte, war sogar ein Sieg möglich. Doch Heißen glich kurz vor dem Ende aus, was auch dem Spielverlauf entsprach.
Über die 1:5 (0:3)-Niederlage ihrer Mannschaft in der Landesliga beim Tabellenvierten CfR Links war Adler Niersts Trainerin Tanja Hambloch verärgert. „Mit dieser Leistung haben wir in der Liga nichts verloren“, stellte sie fest.
Einen dicken Patzer erlaubte sich der SV Grefrath. Beim Schlusslicht SV Hemmerden II verloren die Blau-Weißen mit 0:1. In einem harten Spiel kam es noch zu weiteren Rangeleien, bei denen Grefraths Mittelstürmerin Sarah Weyers nach einem mit Feldverweis geahndeten Zusammenprall sogar von der gegnerischen Torhüterin gebissen wurde – dafür gab’s ebenfalls Rot. Der Siegtreffer für Hemmerden fiel fünf Minuten vor dem Ende.
Gegen den Tabellendritten SV Mönchengladbach verlor der TuS St. Hubert nach einem packenden Spiel mit 2:3 (1:1) auf eigenem Platz. Die beiden Tore für das Team von Coach Graham Watton erzielten Tina Kästner und Christina Spix.
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