Handball: TV Vorst mit vorgezogener Partie
zuletzt aktualisiert: 17.12.2009Nach einer formidablen Hinrunde greift der TV Vorst am Freitag (20.10 Uhr) in der heimischen Rudi-Demers-Halle zum letzten Mal in diesem Jahr ins Geschehen ein.
Während die Konkurrenz in der Handball-Verbandsliga spielfrei hat, trägt der TVV ein vorgezogenes Spiel der Rückrunde gegen die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen aus. Dabei soll der gute vierte Platz, den sich die Grün-Weißen im Laufe einer tollen Hinrunde erkämpft haben, mit einem Sieg ausgebaut werden.
Das Hinspiel gegen den starken Aufsteiger hat jedoch gezeigt, dass dies ein alles andere als leichtes Unterfangen wird. Mit Müh und Not rettete Vorst damals ein Unentschieden. Entsprechend groß ist auch der Respekt bei Trainer Eckhart Schuster. "Veruka hat eine körperlich enorm robuste und geschickt spielende Mannschaft", weiß der oberste Übungsleiter. "Die haben nie hoch verloren", fügt Schuster hinzu. Im Vergleich zum Hinspiel müsse viel mehr Tempo gespielt werden, um gar nicht erst allzu häufig in den Positionsangriff zu müssen. Auch der jüngste Auswärtscoup beim TV Lobberich dürfe am Freitag nicht mehr in den Köpfen herumspuken. "Davon dürfen wir uns nicht blenden lassen", sagt Schuster. Personell hat sich die Lage entspannt. Einzig der Langezeitverletzte Richard Kreilein wird fehlen, Waldemar Wieser ist noch fraglich.
SC Bayer ohne Druck
Ohne Druck kann der SC Bayer Uerdingen in das letzte Spiel des Jahres am Samstag ab 18 Uhr in der Bayer-Sporthalle gegen den TuS Wermelskirchen gehen. "Wir können befreit aufspielen, denn der Gegner ist eigentlich nicht unser Gradmesser", sagt Spielertrainer Jörg Förderer. Die Punkte aber gleich im Vorfeld abzuhaken, sei aber ebenso falsch. Förderer: "Wenn wir die Leistungen der letzten Wochen bestätigen, dann bin ich davon überzeugt, dass wir auch Wermelskirchen ärgern können."
9:3-Punkte lautet Uerdingens Ausbeute aus den vergangenen sechs Partien. Zuvor waren es 3:15-Zähler aus den ersten neun Spielen. Der Aufwärtstrend ist eng mit einem Namen verknüpft: Thomas Molsner. Seit der 42-Jährige wieder im Abwehrzentrum Regie führt, steht die Deckung wesentlich stabiler.
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