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Handball: TV Vorst: Pause für die Torhüter

VON SEBASTIAN KEILHOLZ - zuletzt aktualisiert: 04.03.2010

Handball Auch einige Tage danach wirkt bei Verbandsligist TV Vorst die Heimpleite gegen den Lokalrivalen Kaldenkirchen noch fort. "Das Spiel hat uns schon zurückgeworfen", sagt Trainer Eckhart Schuster. Und damit meint der oberste Übungsleiter nicht nur den größer gewordenen Rückstand auf Rang zwei in der Tabelle. "Wir wissen jetzt, wo unsere Achillessferse liegt und haben aufgezeigt bekommen, wo wir uns überall verbessern müssen."

Mangelnde Körpergröße

Denn eines deckte das Derby überaus deutlich auf: Gegen Teams mit einem wurfgewaltigen Rückraum tut sich der TVV mehr als nur schwer. Mangels Körpergröße gelingt es zu selten Würfe zu blocken, das Zusammenspiel zwischen der alles andere als sicheren Deckung und den beiden Torhütern krankte zuletzt gewaltig. Seit Wochen sind sowohl Philipp Jendrsczok, als auch Torwart-Kollege Nick Mevissen völlig außer Form. "Die Torhüter müssen auch mal einen halten, egal was mit der Abwehr ist", kritisiert Schuster. Nur der starke Angriff sorgte dafür, dass die Ergebnisse meist noch stimmten. Deswegen hat Schuster die beiden Schlussleute zunächst für zwei Wochen zum Training der eigenen Reserve geschickt. "Da muss mal ein Bruch rein, damit die Jungs sich wieder finden", hofft Schuster.

Im Spiel beim TV Walsum-Aldenrade (Samstag, 17 Uhr) wird daher Oldie Jürgen Scheuer reaktiviert. Ihm zur Seite stehen wird Stefan Hallecker aus der "Zweiten". Gegner Walsum ist als Tabellenletzter eigentlich eine Pflichtaufgabe für die Grün-Weißen. "Das Spiel müssen wir gewinnen", sagt Schuster und warnt zugleich mit Blick auf das verloren gegangene Hinspiel. "Wir haben ja jetzt Routine, wie man gegen ein Schlusslicht verliert."

Heimspiel für Grefrath

Die Turnerschaft Grefrath will nach dem Rückschlag im Abstiegskampf mit der Niederlage in Straelen zurück in die Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den Tabellenfünften HSV Rheydt (Samstag, 17.30 Uhr) ist die Mannschaft Außenseiter. "Dennoch sollte zu Hause etwas drin sein", hofft Trainer Eirmbter, der weiß, was besser werden muss: "Wir müssen uns nur auf unsere Chancenverwertung konzentrieren, die war zuletzt viel zu schwach." Von der Spielart müsste Rheydt der Turnerschaft liegen. "Die spielen einen schnellen Handball, ähnlich wie wir." Verzichten muss Eirmbter am Samstag und im Rest der Saison auf Tim Rademackers (Innenbandverletzung).

Quelle: RP

 
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